Dormagen: Verwaltung stellt Pläne zur Flüchtlingsunterbringung in vier Bürgerversammlungen vor

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Gleich in vier Bürgerversammlungen wird die Stadtverwaltung im Dezember über die Pläne für den drin­gend benö­tig­ten Neubau von Flüchtlingsunterkünften informieren.

Wir möch­ten hier mit den Anwohner, die teil­weise schon ihre Sorgen geäu­ßert haben, ins Gespräch kom­men. Unser Ziel ist eine mög­lichst soli­da­risch getra­gene Gesamtlösung für unser Stadtgebiet, denn nur gemein­schaft­lich kön­nen wir die enor­men Herausforderungen bei der Flüchtlingsaufnahme bewäl­ti­gen“, so Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Ein ers­tes Auftaktforum, in dem es um sämt­li­che neu­ge­plante Einrichtungen geht, star­tet wie ange­kün­digt am Dienstag, 8. Dezember, um 18.30 Uhr in der Aula des Bettina-​von-​Arnim-​Gymnasiums.

Die Pläne für ein „Willkommenscenter“ in Nievenheim ste­hen dann im Mittelpunkt einer Bürgerversammlung am Mittwoch, 9. Dezember, um 20 Uhr in der Mensa der Bertha-​von-​Suttner-​Gesamtschule. Das Willlkommenscenter ist auf den Freiflächen in Verlängerung der Conrad-​Schlaun-​Straße am süd­li­chen Ortsrand vor­ge­se­hen. Hier sol­len 150 Asylsuchende nach ihrer Ankunft in Dormagen eine Erstbetreuung erhal­ten, bevor sie auf wei­tere Einrichtungen ver­teilt werden.

Am Montag, 14. Dezember, um 19 Uhr geht es im Rheinfelder Feuerwehrgerätehaus um eine Unterkunft für 100 Flüchtlinge, die „Auf’m Pohlacker“ neben dem Festplatz An den Maieichen ent­ste­hen könnte.

Am Dienstag, 15. Dezember, um 19 Uhr folgt schließ­lich eine Bürgerversammlung im Delhovener Schützenhaus. Thema ist hier eine Unterkunft für 100 Menschen, die von der Verwaltung im Dreieck zwi­schen Sportanlage, Reitplatz und Hundeplatz vor­schla­gen ist.

Gemeinsam mit den Bürgern kön­nen wir über­le­gen, wo und wie wir am bes­ten wei­tere Plätze für Flüchtlinge schaf­fen kön­nen. An der Notwendigkeit, schnellst­mög­lich wei­tere Unterkünfte bereit­zu­stel­len, führt aber am Ende kein Weg vor­bei“, macht der Bürgermeister deut­lich. Ziel der Verwaltung sei es, die Flüchtlinge mög­lichst gleich­mä­ßig auf das Stadtgebiet zu verteilen.

In Sachen der geplan­ten Landesunterkunft für 500 Flüchtlinge am Wahler Berg wird die Stadtverwaltung im Hauptausschuss am 27. November über den aktu­el­len Stand der Gespräche mit der Bezirksregierung berich­ten. „Im Anschluss daran wer­den wir auch die Stürzelberger Bürger zeit­nah zu einer Versammlung ein­la­den, wenn die­ses Vorhaben aus städ­ti­scher Sicht wei­ter­hin Sinn macht“, kün­digt der Erste Beigeordnete Robert Krumbein an.

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