Kommentar – Nichts ver­stan­den – Boykott nur in sei­ner Phantasie

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Vergleichsweise beschei­den, aber doch auf der Titelseite des Stadt-​Kurier Neuss, erscheint ein wei­te­res Statement von Frank Möll, wenn er sich denn hin­ter dem Kürzel „-fram” ver­steckt. Nach der „Mega-​Schlagzeile” vom 11.11.2015 eher „küm­mer­lich”.

Sollte damit die „unse­riöse” und „pole­mi­sche” Berichterstattung des ver­ant­wort­li­chen Redakteurs Frank Möll im Stadt-​Kurier Neuss enden? Vielleicht erin­nerte sich der werte Herr an die ver­nich­tende Klatsche, die er und der Verlag erst vor kur­zer Zeit kas­sier­ten (Klartext​-NE​.de berich­tete dar­über/​250.000,- Euro Ordnungsgeld/​ersatz­weise Ordnungshaft)?

Das Landgericht warf sei­ner­zeit die Frage auf, dass „Zweifel bestün­den, dass es sich um eine publi­zis­ti­sche legi­time Zuschrift han­dele.

Nein, lei­der nicht. Denn wie lau­tete die Überschrift des Artikels? „Münsterschule hebt St. Martins-
Boykott auf...” Boykott? Welcher Boykott? Vielleicht hörte es wie­der jemand „läu­ten” (Erklärung hier)?

In einer gemein­sa­men Stellungnahme erklär­ten Münsterschule und St. Martins-​Komitee Neuss-​Altstadt e.V. eindeutig:

Von Seiten der Münsterschule ist es zu kei­nem „Boykott” des Innenstadtumzuges gekommen.

Das klingt etwas anders, als der Werbeanzeiger, des­sen Eigenschaft als „publi­zis­ti­sche legi­time Zuschrift” selbst vom Landgericht ange­zwei­felt wird, veröffentlichte.

Hier der Text der Schule und des St. Martins-​Komitee zu die­sem Thema:

Stellungnahme der Münsterschule und des St. Martins-​Komitee Neuss-​Altstadt e.V. zum dies­jäh­ri­gen St. Martinsumzug.

Aufgrund der jüngs­ten Berichterstattung bezüg­lich der Nichtteilnahme am inner­städ­ti­schen Martinsumzug sehen sich die städ­ti­sche katho­li­sche Münsterschule und der St. Martins-​Komitee Neuss-​Altstadt e.V. zu fol­gen­der gemein­sa­men Stellungnahme veranlasst:

Die Münsterschule hat erst­ma­lig im Jahr 2014 ein eige­nes Martinsfest durch­ge­führt, da sie sich zuneh­mend Schwierigkeiten aus­ge­setzt sah, die Klassen in den Innenstadtumzug einzubinden.

Dies wurde mit dem Martins-​Komitee ein­ge­hend erör­tert. Seitens des Komitees wur­den seit­dem in Zusammenarbeit mit allen teil­neh­men­den Schulen Veränderungen im Umzugsablauf umge­setzt, um den teil­weise geän­der­ten Bedürfnissen auch der Münsterschule Rechnung zu tragen.

Die Münsterschule und das St. Martins-​Komitee pfle­gen einen engen und ver­trau­ens­vol­len Kontakt mit­ein­an­der. Die Wiedereingliederung in den Innenstadtumzug ist beid­sei­tig gewünscht und mit­tel­fris­tig beab­sich­tigt. Von Seiten der Münsterschule ist es zu kei­nem „Boykott” des Innenstadtumzuges gekommen.

Wir legen größ­ten Wert auf die Feststellung, dass die eth­ni­sche, kul­tu­relle oder reli­giöse Herkunft der Schülerinnen und Schüler aus unse­rer Sicht kei­ner­lei Einfluss auf das Neusser Martinsbrauchtum hat.

Neuss, 13.11.2015

Erschienen auf Facebook, https://​www​.face​book​.com/​S​t​M​a​r​t​i​n​N​e​u​ss/ am 14.11.2015

Vielleicht sollte noch der Hinweis erfol­gen, dass der Stadt-​Kurier Neuss zum Konzern der Rheinischen Post gehört. Nicht jede Zeitung bürgt offen­sicht­lich auch für Qualität.

In die­sem Sinne .. – Robert Schilken, Herausgeber Klartext​-NE​.de

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