Kaarst: Sporthalle Halestraße wird seit dem 17.11. als Notunterkunft für Flüchtlinge hergerichtet

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Der Druck zur Unterbringung von zuge­wie­se­nen Flüchtlingen zur Vermeidung von Obdachlosigkeit hält unver­min­dert an. 

Trotz vie­ler wei­te­rer Maßnahmen sieht sich die Verwaltung gezwun­gen eine wei­tere Sporthalle zur Notunterkunft umzu­bauen. Der wei­ter anhal­tende Engpass an nor­ma­len Unterkünften stellt die Stadt Kaarst vor die nächste Herausforderung.

Zur kurz­fris­ti­gen Unterbringung wei­te­rer Flüchtlinge wird seit heute, Dienstag, dem 17.11.2015, die Sporthalle Halestraße /​Neusser Straße als Notunterkunft für Flüchtlinge ein­ge­rich­tet. Hier sol­len in den nächs­ten Tagen Menschen unter­ge­bracht wer­den, die Kaarst zuge­wie­sen wer­den und für die in den bis­her bestehen­den Notunterkünften kein Platz mehr vor­han­den ist.

Weiterhin ist eine dezen­trale Unterbringung in städ­ti­schen Flüchtlingsunterkünften oder in von pri­vat ange­mie­te­ten Wohnungen in der Kürze der gege­be­nen Zeit im erfor­der­li­chen Umfang nicht mög­lich. Parallel dazu arbei­tet die Stadtverwaltung mit hohem Aufwand daran, geeig­nete Gewerbeobjekte in Notunterkünfte umzu­bauen. Die han­deln­den Personen hät­ten sich eine andere Nutzung der Sporthallen gewünscht. Es ist jedoch keine andere geeig­nete Unterbringungsmöglichkeit für die betrof­fe­nen Menschen verfügbar.

Einschränkungen für den Sport, der auch einen gro­ßen und akti­ven Part in der wich­ti­gen ehren­amt­li­chen Tätigkeit und Integrationsarbeit für Flüchtlinge aus­macht, sol­len mög­lichst schnell wie­der auf­ge­ho­ben wer­den“, so die Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus. „Es feh­len aber immer noch kurz­fris­tige Alternativen.“

Wie auch bei den bei­den ande­ren Sporthallen bit­tet die Stadt um Verständnis, dass zum Schutze der Privatsphäre der dort behelfs­weise unter­ge­brach­ten Personen kein unkon­trol­lier­ter Zugang in die Sporthalle erfol­gen kann. Anwohner und die benach­barte Schule wer­den par­al­lel zu die­ser Mitteilung durch die Verwaltung auch direkt informiert.

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