Neuss: Durch Niedrigwasser unver­hofft aufgetaucht

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Derzeit herrscht am Rhein bekannt­lich Niedrigwasser. Der Fluß führt der­zeit so wenig Wasser, wie lange nicht mehr. Immer wie­der wer­den so inter­es­sante oder auch gefähr­li­che Sachen am jetzt tro­cke­nen Ufer gefunden. 

So wurde vor eini­gen Tagen Phosphor in Uedesheim gefun­den. Oder aber Einkaufswagen, Leitern und aller­lei Interessantes und Kurioses.

Am Samstag (14.11.2015) staun­ten aber die Kameraden der Wasserrettungseinheit der Feuerwehr Neuss (Löschzugs Grimlinghausen) nicht schlecht. Zuerst dach­ten Sie, dass sie dort etwas Flußabwärts von der Einfahrt in den Neusser Sporthafen, über die Überreste eines nor­ma­len Sportbootes gestol­pert wären. Bei genaue­rem Hinsehen dann aber die eigent­li­che Sensation:

Foto: FW Neuss
Foto: FW Neuss

Es han­delt sich um die Überreste eines sog. „Rheinadler“. Ein Rettungsboot, wie es bei der DLRG im Einsatz war. Es han­delt sich um jenen Rheinadler, der vor 17 Jahren bei einem Personenrettungseinsatz auf dem Rhein in Höhe der Fleher Brücke ver­un­glückte, sank und nicht mehr auftauchte.

Zum Glück kamen alle Kameraden mit dem Leben davon. Das Boot konnte trotz inten­si­ver Suche nicht gefun­den wer­den. Eine Erklärung dafür gab es nie.

Nun tauchte es auf­grund des nahezu his­to­ri­schen Niedrigwassers auf und konnte nun nach so lan­ger Zeit sei­nem Besitzer über­ge­ben wer­den. Auch wenn die­ser sicher­lich ange­sichts des schlech­ten Zustandes nichts mehr damit anfan­gen kann, wurde so wenigs­tens ein Kapitel Rettungsgeschichte abgeschlossen.

Im Einsatz befan­den sich neben der Wasserrettungseinheit der FW Neuss auch die DLRG und die Wasserschutzpolizei.

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