Neuss: Bürgermeister Reiner Breuer bedankt sich bei Baumspenderinnen und ‑spen­dern

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Neuss – Gut 50 Bürgerinnen und Bürgern, die nach dem ver­hee­ren­dem Pfingststurm Ela im ver­gan­gen Jahr für neue Bäume gespen­det hat­ten, spra­chen Bürgermeister Reiner Breuer und Umweltdezernent Dr. Matthias Welpmann jetzt ihren per­sön­li­chen im Rosengarten aus.

Bis heute haben sich rund 500 Neusserinnen und Neusser mit einem Spendenvolumen von knapp 90.000 Euro soli­da­risch gezeigt und damit ihre Verbundenheit mit ihrer Stadt ein­drucks­voll unter Beweis gestellt.“, resü­mierte Bürgermeister Reiner Breuer dankbar.

Verdoppelt hatte das Land Nordrhein-​Westfalen bis Anfang November 2014 die Spendenbereitschaft der Neusser mit einem Sonderprogramm: Bis dahin hat­ten die Neusser knapp 57.000 Euro gespen­det. Dadurch ste­hen in der Quirinusstadt mehr als 150.000 Euro für neue Bäume zur Verfügung.

Das Land Nordrhein-​Westfalen trägt damit der gro­ßen Rele­vanz des Grüns in der Stadt für das städ­ti­sche Klima Rech­nung.“, bilan­ziert Dr. Matthias Welpmann zufrie­den die Verdop­pelung der Landesregierung und ergänzt: „Die Kosten für einen Straßenbaum lie­gen bei etwa 1.000 Euro, für einen in einer Grünanlage bestimm­ten Baum bei rund 500 Euro – inklu­sive Anwachspflege. Dabei han­delt es sich um Bäume, die in ihrer Größe schon etwas robus­ter sind“.

Foto: Stadt
Foto: Stadt

Seit Ende Oktober 2015 hat das Amt für Umwelt und Stadtgrün der Stadt Neuss damit begon­nen, in den kom­men­den Wochen 300 neue Bäume in der Stadt Neuss zu pflan­zen. „Leider war es durch die unge­wöhn­lich warme und tro­ckene Witterung im Frühjahr 2015 zu risi­ko­reich, Pflanzmaßnahmen durch­zu­füh­ren. Zusätzlich hätte sich der Unterhaltungsaufwand beträcht­lich erhöht, da täg­li­ches Gießen der Neupflanzungen unab­ding­bar gewe­sen wäre. Das hät­ten wir als Amt für Umwelt und Stadt­grün auf­grund der per­so­nel­len Gegebenheiten nicht sicher­stellen kön­nen.“, begrün­det Georg Heumüller, stell­ver­tre­ten­der Leiter des Amtes für Umwelt und Stadtgrün die zeit­li­chen Verzögerungen im Rahmen der Neuanpflanzungen. Damit die Neusser Bürgerinnen und Bürger die Nachpflanzungen für die durch Ela zer­stör­ten Bäume direkt erken­nen kön­nen, sind die unter­stüt­zen­den Dreiböcke mit grü­nen Streifen markiert.

Ob ange­sichts der wei­ter mil­den Witterung der vom Amt für Umwelt und Stadtgrün erstellte Zeitplan gehal­ten wer­den kann, hängt vom wei­te­ren Wetter ab, das für den Monat November bis­lang zu mild ist. „Dagegen zu agie­ren wäre sowohl mit Blick auf unsere urbane Natur als auch auf das finan­zi­elle Enga­gement unse­rer Spenderinnen und Spender unver­ant­wort­lich.“, appel­liert Heumüller an das bür­ger­schaft­li­che Verständnis, wenn es zu wei­te­ren Verzögerungen kom­men sollte.

Getreu der Devise „Jeder Euro ist wert­voll!“ wis­sen Bürger­meister Reiner Breuer und Beigeordneter Dr. Matthias Welpmann um die emo­tio­nale Bindung von Spendern mit ihrem Baum und wei­sen dar­auf hin, dass nach wie vor die Möglichkeit besteht, das städ­ti­sche Spendenkonto unter dem Stichwort „Baumspende“ zu füllen:

Sparkasse Neuss – IBAN: DE38 3055 0000 0000 1031 50. „Wer Geld spen­det, hat eine ganz andere Identifikation mit dem städ­ti­schen Grün und weiß, wo sein Baum steht.”

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