Rommerskirchen: Kulturelle Vielfalt als Potential für den Arbeitsmarkt nutzen

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Welche Zugangsmöglichkeiten und ‑bedin­gun­gen zum Arbeitsmarkt für geflüch­tete Menschen bestehen, hängt maß­geb­lich von ihrem aktu­el­len Aufenthaltsstatus ab.

Viele der in den Nachbarkommunen und auch in der Gemeinde Rommerskirchen auf­ge­nom­me­nen Flüchtlinge ver­fü­gen bereits über gute schu­li­sche oder gar beruf­li­che Qualifikationen. Der große Wunsch, sich auch über einen Arbeitsplatz in die Gesellschaft zu inte­grie­ren und sich damit nicht nur für die eigene finan­zi­elle Sicherheit, son­dern auch die lokale Wirtschaft zu enga­gie­ren, besteht bei vielen.

Welche Möglichkeiten für die Rommerskirchener Unternehmerinnen und Unternehmern bestehen, Flüchtlinge in ihrem Unternehmen zu beschäf­ti­gen, hat Bürgermeister Dr. Martin Mertens gemein­sam sei­ner Wirtschaftsförderung und der Flüchtlingsbeauftragten Kerstin Maaßen im Gespräch mit Angela Schoofs, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Mönchengladbach, erörtert.

Uns ist es ein gro­ßes Anliegen, die Menschen, die bei uns eine neue Heimat suchen, in unsere Gesellschaft zu inte­grie­ren und deren Potenziale auch auf unse­rem Arbeitsmarkt zu nut­zen.“, so Bürgermeister Dr. Martin Mertens.

Indem Unternehmen Flüchtlingen einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz anbie­ten, kön­nen Sie ihren Fachkräftebedarf decken. „Eine all­ge­meine Daumenregel, unter wel­chen Bedingungen ein Flüchtling beschäf­tigt wer­den kann, gibt es lei­der nicht. Es muss jeder Einzelfall betrach­tet und ent­spre­chend der Rahmenbedingungen ent­schie­den wer­den.“, so Angela Schoofs.

Um Licht ins Dunkel zu brin­gen fin­det bereits am 29. Oktober 2015 in Mönchengladbach die Informationsveranstaltung „Gelungenes Ankommen“ der Agentur für Arbeit in Kooperation mit der Unternehmerschaft der Metall- und Elektroindustrie e.V. für inter­es­sierte Unternehmen statt, die in Erwägung zie­hen Asylsuchende zu beschäftigen.

Für alle Unternehmerinnen und Unternehmer, die es am 2015 nicht nach Mönchengladbach schaf­fen, gibt es die Möglichkeit im Rahmen des 12. Rommerskirchener Unternehmerforums am 10. November das direkte Gespräch zu Vertretern der Agentur für Arbeit zu suchen und sich dar­über zu infor­mie­ren, wel­che Möglichkeiten sie haben, Asylbewerbern einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz anzubieten.

Um eine Anmeldung zum Unternehmerforum bei der Wirtschaftsförderung wird bis zum 30. Oktober unter 02183–800-84 oder bele.hoppe@rommerskirchen.de gebeten.

(1 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)