Landrat dankt Helfern und Arbeitgebern: THW-​Kräfte unter­stüt­zen Rhein-​Kreis Neuss bei der Aufnahme von Flüchtlingen

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Rhein-​Kreis Neuss, Grevenbroich – Rund 30 Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) Grevenbroich unter­stüt­zen den Rhein-​Kreis Neuss bei der Erstaufnahme von Flüchtlingen in der Notunterkunft am BBZ Grevenbroich.

Einer von ihnen ist Ilker-​Deniz Erden. Er ist zusam­men mit sei­nen Kollegen ebenso wie Benjamin Josephs, Flüchtlingsbeauftragter des Rhein-​Kreises Neuss, häu­fig vor Ort, wenn neue Flüchtlinge ankom­men und erfasst werden. 

Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke dankt Jürgen Diekmann, dem Ortsbeauftragten des THW Grevenbroich, und sei­nem Team für den uner­müd­li­chen Einsatz: „Sie alle sind seit Beginn der Flüchtlingsaufnahme mit viel Engagement dabei und über­neh­men nicht nur die Erstregistrierung, son­dern sind auch immer wie­der Ansprechpartner bei tech­ni­schen Problemstellungen.” Diese enorme Einsatzbereitschaft bedeute eine große Entlastung für die Kreismitarbeiter. 

Benjamin Josephs (l.), Flüchtlingsbeauftragter des Rhein-Kreises Neuss, und Ilker-Deniz Erden vom THW Grevenbroich bei der Erfassung der Neuankömmlinge am BBZ Grevenbroich. Foto: A. Baum / Rhein-Kreis Neuss
Benjamin Josephs (l.), Flüchtlingsbeauftragter des Rhein-​Kreises Neuss, und Ilker-​Deniz Erden vom THW Grevenbroich bei der Erfassung der Neuankömmlinge am BBZ Grevenbroich. Foto: A. Baum /​Rhein-​Kreis Neuss

Der Landrat betont, dass die THW-​Kräfte – ebenso wie alle ande­ren betei­lig­ten Helfer – häu­fig abends, nachts und auch an den Wochenenden ange­for­dert wer­den. „Diese große Einsatzbereitschaft über Wochen hin­weg ver­dient höchste Anerkennung”, so Petrauschke. 30 THW-​Helfer haben seit der Einrichtung der Notunterkunft am BBZ ins­ge­samt 1 439 Stunden geleis­tet. Pro Einsatz waren rund elf THW-​Leute dabei. 

Besonderen Dank rich­tet Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke an alle Arbeitgeber der THW-​Helfer, die ihre Mitarbeiter für die Einsätze frei­stel­len: „Den Unternehmen wird in die­ser Situation viel Verständnis und Kooperationsbereitschaft abver­langt, ins­be­son­dere wenn die Mitarbeiter manch­mal lei­der sehr kurz­fris­tig ange­for­dert werden.” 

Zur Entlastung sei­ner Städte und Gemeinden koor­di­niert der Rhein-​Kreis Neuss seit Mitte September die kom­mu­nale Erstaufnahme von Flüchtlingen im BBZ Grevenbroich. In der Notunterkunft mit 300 Plätzen fin­den die Ersterfassung und die ärzt­li­che Untersuchung und im benach­bar­ten Krankenhaus die Röntgenuntersuchungen statt. Meist wer­den die Flüchtlinge nach weni­gen Tagen in die Städte und Kommunen weitergeleitet. 

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