Düsseldorf/​Dormagen: Nach Körperverletzungsdelikt in der Düsseldorfer Altstadt – Staatsanwaltschaft und Polizei ermit­teln wegen ver­such­ten Totschlags

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Robert Schilken, Herausgeber



Düsseldorf/​Dormagen (ots) – Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft und Polizei Düsseldorf. 

Nach einer gefähr­li­chen Körperverletzung am vor­letz­ten Wochenende in der Düsseldorfer Altstadt hat das Polizeipräsidium in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Mitte ver­gan­ge­ner Woche beim zustän­di­gen Kriminalkommissariat 11 eine Mordkommission („MK Wibbel”) eingerichtet.

So konnte zwi­schen­zeit­lich gegen einen 21-​Jährigen aus Dormagen ein Haftbefehl wegen ver­such­ten Totschlags erwirkt wer­den. Vorgestern stellte sich der Beschuldigte mit sei­nem Anwalt bei der Polizei. Er schweigt zu den Vorwürfen und befin­det sich in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dau­ern an.

Nach den bis­he­ri­gen Erkenntnissen der Polizei war zur Tatzeit am Sonntag, 18. Oktober, gegen 2 Uhr der 38-​jährige Geschädigte aus Solingen mit Begleitern in der Altstadt unter­wegs, als man in der Schneider-​Wibbel-​Gasse, Ecke Bolkerstraße, in Streit mit einer ande­ren Personengruppe geriet.

Es ent­wi­ckelte sich eine kör­per­li­che Auseinandersetzung, in deren Verlauf das Opfer zu Boden stürzte. Der 21-​jährige Hauptbeschuldigte trat dann nach Zeugenangaben auf den am Boden lie­gen­den 38-​Jährigen mehr­fach ein, hier­bei wohl auch gezielt gegen den Kopf. Anschließend ent­fernte sich der Schläger mit sei­nen Begleitern.

Polizei und Rettungsdienste waren schnell vor Ort und die Tatbeteiligten konn­ten ermit­telt und fest­ge­hal­ten wer­den. Die anschlie­ßen­den Zeugenbefragungen sowie die Auswertung der Verletzungsmuster des 38-​Jährigen führ­ten danach zur recht­li­chen Bewertung, dass es sich, über eine gefähr­li­che Körperverletzung hin­aus, auch um ein mög­li­ches ver­such­tes Tötungsdelikt han­deln könnte.

Anhand der zusam­men­ge­tra­ge­nen Beweise erwirkte die Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht einen Haftbefehl wegen ver­such­ten Totschlags. Am Mittwoch stellte sich der 21 Jahre alte Dormagener mit sei­nem Rechtsanwalt bei der Polizei und sitzt seit­dem in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen, auch zu Tatbeteiligungen wei­te­rer Personen, dau­ern an.

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