Rhein-​Kreis Neuss: Bundesverdienstkreuz am Bande für Ingeborg Arndt aus Neuss

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Rhein-​Kreis Neuss, Neuss – Große Freude bei Ingeborg Arndt aus Neuss: Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke über­reichte der 69-​Jährigen im Neusser Kreishaus das Bundesverdienstkreuz am Bande. 

Damit wird ihr Verdienst für den Umweltschutz belohnt.

Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke betonte in sei­ner Laudatio, dass die Geehrte als akti­ves Mitglied im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) mit dazu bei­getra­gen habe, das Umweltbewusstsein im Rhein-​Kreis Neuss zu ver­bes­sern. „Mit mus­ter­gül­ti­gem Élan setzt Ingeborg Arndt sich für die Belange des Umweltschutzes ein”, so Petrauschke. „Es braucht einen lan­gen Atem, um ihre Verdienste aufzuzählen.”

1946 in Schönebeck an der Elbe gebo­ren, ist Ingeborg Arndt Mutter einer Tochter und lebt heute in Neuss. 1995 wurde sie Mitglied im BUND. Im Jahr 2003 über­nahm sie den Vorsitz der Kreisgruppe Neuss des BUND und 2008 den Vorsitz der Ortsgruppe Neuss-​Kaarst. Als Stadtverordnete für „Bündnis 90 /​Die Grünen” im Rat der Stadt Neuss hat sie sich unter ande­rem für den Erhalt der Straßenbahnlinie 709 durch die Innenstadt eingesetzt.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (r.) überreichte im Beisein von Thomas Nickel, dem Ersten stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Neuss, das Bundesverdienstkreuz am Bande an die Neusserin Ingeborg Arndt. Foto: Rhein-Kreis Neuss
Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke (r.) über­reichte im Beisein von Thomas Nickel, dem Ersten stell­ver­tre­ten­den Bürgermeister der Stadt Neuss, das Bundesverdienstkreuz am Bande an die Neusserin Ingeborg Arndt. Foto: Rhein-​Kreis Neuss

Die stell­ver­tre­tende Fraktionsvorsitzende der Grünen setzt sich dafür ein, Bürger an Planvorhaben zu betei­li­gen. Sie enga­gierte sich für Bürgersolaranlagen, für neue Radwege und für eine Unterführung an der Jülicher Landstraße für Radfahrer und Fußgänger am Eselspfad. Erfolgreich ver­hin­derte sie eine Wohn-​Bebauung in den Bereichen „Botanischer Garten” und „Jahnstadion”.

Darüber hin­aus hat Ingeborg Arndt gemein­sam mit Gleichgesinnten Aktionen wie das Streuobstwiesen-​Projekt „Nüsser Appel” ins Leben geru­fen. Mit dem „Neusser Saftmobil” ist sie im Herbst im Rhein-​Kreis Neuss unter­wegs und gibt Obstbaumbesitzern die Möglichkeit, Apfelsaft aus den eige­nen Früchten zu pres­sen. Seit 2012 setzt sie sich für das Projekt „Neuss natür­lich” ein, bei dem unter ande­rem Verkehrsinseln in grüne Oasen ver­wan­delt werden.

Besonders am Herzen liegt der Neusserin der Botanische Garten. Sie war 2001 Mitgründerin des Fördervereins und enga­giert sich beim „Tag des Botanischen Gartens”, der ein­mal im Jahr statt­fin­det. Dem Stiftungsrat der Bürgerstiftung Neuss gehört sie eben­falls an. Auch über die Kreisgrenzen hin­aus ist die enga­gierte BUND-​Frau aktiv. So ist sie stimm­be­rech­tig­tes Mitglied im Regionalrat der Bezirksregierung Düsseldorf an und arbei­tet mit in der Arbeitsgruppe „Innovationsregion Rheinisches Revier”.

Glückwünsche der Stadt Neuss zum Bundesverdienstkreuz am Bande über­brachte der Erste stell­ver­tre­tende Bürgermeister Thomas Nickel. 

Ingeborg Arndt dankte den zahl­rei­chen Gästen und betonte: „In Sachen Umweltschutz hat sich in den Köpfen in den letz­ten 20 Jahren etwas getan. Das ist aber nicht mein Verdienst, son­dern dabei haben viele Menschen mit­ge­wirkt.” Sie ver­sprach, noch mög­lichst lange wei­ter­ma­chen zu wollen. 

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