Neuss: Ordnungsamt warnt zur Vorsicht – Kampfmittel bei Niedrigwasser im Rhein

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Nachdem ein Spaziergänger am Rhein in Uedesheim ges­tern Abend durch den Kontakt mit einem Phosphorklumpen schwer ver­letzt wurde, weist das Ordnungsamt der Stadt noch­mals dar­auf hin, dass Bürgerinnen und Bürger beim Auffinden von unbe­kann­ten Gegenständen am Rhein äußerste Vorsicht wal­ten las­sen sollten. 

Keinesfalls sollte man ver­su­chen, Fundstücke die­ser Art selbst zu ber­gen oder zu trans­por­tie­ren. Vielmehr emp­fiehlt sich ein Anruf beim städ­ti­schen Ordnungsamt oder der Feuerwehr, um über den Fund und den Fundort zu informieren.

2015-10-27_Ne_brandverletzung_028Besonders bei Material, das wie Bernstein aus­sieht, warnt das Ordnungsamt zur Vorsicht.

In der Regel kann es sich bei einem Fundort am Rhein nur um das gefähr­li­che Phosphor han­deln, das aus alten Kampfmitteln frei­ge­setzt wurde.

Auch von alten Kampfmittel selbst, die bei Niedrigwasser des Rheines zu Tage tre­ten (wie zum Beispiel alte Stabbrandbomben), soll­ten Spaziergänger unbe­dingt die Finger lassen.

Auch hier ist ein Anruf bei Polizei oder Ordnungsamt drin­gend angeraten.

Weitere Infos/​Fotos & Video zum Unfall hier und hier

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