Rommerskirchen: Stationierung eines Rettungswagens in ent­schei­den­der Phase – Butzheim idea­ler Standort

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Seit gerau­mer Zeit ver­folgt die Gemeinde Rommerskirchen das Ziel, einen Rettungswagen im Gemeindegebiet zu positionieren. 

Bürgermeister Dr. Martin Mertens hatte in sei­ner Zeit als Fraktionsvorsitzender die­ses Thema auf die Tagesordnung gestellt und mit gro­ßem Einsatz verfolgt.

Ein im Juli 2012 in Neurath sta­tio­nier­ter Rettungswagen hatte ent­schei­dend dazu bei­getra­gen, dass das erfor­der­li­che Eintreffen bin­nen zwölf Minuten in min­des­tens 90 Prozent der Einsätze seit­her gewähr­leis­tet war, nach­dem die­ser Wert vor 2012 oft ver­fehlt wurde. Die Verlagerung des Rettungswagens ins wei­ter von Rommerskirchen ent­fernte Frimmersdorf hatte neu­er­li­che Probleme mit der genann­ten 90-​Prozent-​Marke mit sich gebracht.

Schon im Januar hatte der Rettungsausschuss des Kreistags eine Stationierung in der Gemeinde befür­wor­tet. Der Kreistag hat das zusätz­li­che Rettungsmittel in den Bedarfsplan auf­ge­nom­men. Dies ist aller­dings von der Zustimmung der Krankenkassen abhängig.

Ein Gutachten zur „Überprüfung der Bedarfsgerechtigkeit einer Rettungswache in Rommerskirchen”, das seit September vor­liegt, soll die Meinungsverschiedenheiten von Kreis und Gemeinde auf der einen Seite und den Krankenkassen auf der ande­ren Seite bereinigen.

Vor dem Hintergrund die­ses Gutachtens fand am Mittwoch ein Gespräch zwi­schen der Gemeinde und dem Rhein-​Kreis Neuss statt. Dabei wurde der Weg wei­ter geeb­net. Der Rhein-​Kreis Neuss wird das Gutachten jetzt den Krankenkassen zustel­len. Im Frühjahr 2016 soll dann die end­gül­tige Entscheidung ste­hen. Stimmen die Krankenkassen dann immer noch nicht zu, wird sich Bürgermeister Dr. Mertens direkt an die Bezirksregierung wenden.

Auch über einen mög­li­chen Standort wurde bereits gespro­chen, Der Kreis begrüßt den Vorschlag der Gemeinde, den Rettungswagen an der Feuerwache in Nettesheim anzu­sie­deln. Die Lage unmit­tel­bar an der B 477 sei gut geeignet.

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