Rhein-​Kreis Neuss: Amprion bestellt Technik – Technologiepartner für Planung und Bau der ULTRANET-Konverteranlagen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Die Übertragungsnetzbetreiber Amprion und TransnetBW haben Siemens mit der Planung und dem Bau der Konverteranlagen für die Gleichstromverbindung ULTRANET beauftragt. 

Damit schaf­fen die bei­den Unternehmen die Basis, um die erste von drei Übertragungsstrecken in Hochspannungs-​Gleichstrom-​Übertragungstechnik (HGÜ) in Deutschland zu rea­li­sie­ren. ULTRANET ist eine der HGÜ-​Verbindungen, die gemein­sam mit dem Ausbau des Wechselstromnetzes das Rückgrat der deut­schen Energiewende bil­den. An den Endpunkten der Verbindung wird je eine Konverteranlage zur Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom und umge­kehrt benötigt.

Die Vergabe zum jet­zi­gen Zeitpunkt ist erfor­der­lich, um sicher­zu­stel­len, dass die umfas­sen­den Planunterlagen für die Genehmigungsverfahren recht­zei­tig vor­be­rei­tet wer­den kön­nen. Für diese Verfahren und den Bau der Anlagen rech­nen die Übertragungsnetzbetreiber ins­ge­samt mit vier bis fünf Jahren.

Die geplan­ten Konverteranlagen von Siemens ver­fü­gen jeweils über eine garan­tierte Übertragungsleistung von 2.000 Megawatt bei einer Nennspannung von +/​- 380.000 Volt. Die jetzt beauf­trag­ten tech­ni­schen Planungen sind unab­hän­gig von ihren spä­te­ren kon­kre­ten Standorten im Umkreis der Netzverknüpfungspunkte Osterath in Nordrhein-​Westfalen und Philippsburg in Baden-Württemberg.

Zur Standortfindung haben die Übertragungsnetzbetreiber ein umfang­rei­ches Suchverfahren durch­ge­führt. Amprion bevor­zugt wie bereits frü­her mit­ge­teilt eine Fläche an der Autobahn 57 in Kaarst im Rhein-​Kreis Neuss, die so genannte „Dreiecksfläche“. Für ihre Nutzung ist die Lösung des regio­nal­pla­ne­ri­schen Zielkonflikts erfor­der­lich. TransnetBW will bis Ende des Jahres das Ergebnis ihrer Standortsuche bekannt­ge­ben. Mit die­ser Auftragsvergabe ist noch keine Vorfestlegung des Standorts verbunden.

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