Kaarst: Erstaufnahmeeinrichtung zur Unterbringung von Flüchtlingen

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Mit Verfügung vom 15. Oktober 2015 bit­tet der Rhein-​Kreis Neuss die Stadt Kaarst, eine Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) in Kaarst ein­zu­rich­ten und zu betreiben.

Der Rhein-​Kreis Neuss hat zu die­sem Zweck eine Gewerbehalle an der Detlev-​Karsten-​Rohwedder-​Straße in Kaarst-​Holzbüttgen angemietet.

Mit der Verfügung vom 15.10.2015 wird die Stadt Kaarst auf­ge­for­dert, die not­wen­di­gen Umbauten und Einrichtungsmaßnahmen in der Gewerbehalle zu ver­an­las­sen und im Anschluss hieran die Erstaufnahmeeinrichtung zu betrei­ben. Die EAE soll inner­halb von acht Wochen betriebs­be­reit und zur Unterbringung von min­des­tens 250 Personen aus­ge­legt sein.

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat gegen­über dem Rhein-​Kreis Neuss die Kostenübernahme für die Ertüchtigung und den Betrieb der EAE erklärt.

Ebenso wie bei den EAE in den Städten Grevenbroich, Dormagen und Meerbusch sol­len in Kaarst Flüchtlinge unter­ge­bracht wer­den, die auf ihre „Regelzuweisung“ war­ten und dann auf die Städte und Gemeinden in Nordrhein-​Westfalen wei­ter ver­teilt werden.

Die Inanspruchnahme der kom­mu­na­len Gebietskörperschaften, also den Städten und Gemeinden sowie den Landkreisen, erfolgt auf der Grundlage von Amtshilfeersuchen des Landes Nordrhein-​Westfalen. Aufgrund der anhal­tend star­ken Flüchtlingszahlen ste­hen ori­gi­näre Landesunterbringungsmöglichkeiten nicht in aus­rei­chen­dem Maße zur Verfügung.

Wie lange diese pro­vi­so­ri­sche Einrichtung genutzt wer­den muss, ist daher noch nicht bekannt.

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