Kaarst: Erstaufnahmeeinrichtung zur Unterbringung von Flüchtlingen

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Kaarst – Mit Verfügung vom 15. Oktober 2015 bittet der Rhein-Kreis Neuss die Stadt Kaarst, eine Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) in Kaarst einzurichten und zu betreiben.

Der Rhein-Kreis Neuss hat zu diesem Zweck eine Gewerbehalle an der Detlev-Karsten-Rohwedder-Straße in Kaarst-Holzbüttgen angemietet.

Mit der Verfügung vom 15.10.2015 wird die Stadt Kaarst aufgefordert, die notwendigen Umbauten und Einrichtungsmaßnahmen in der Gewerbehalle zu veranlassen und im Anschluss hieran die Erstaufnahmeeinrichtung zu betreiben. Die EAE soll innerhalb von acht Wochen betriebsbereit und zur Unterbringung von mindestens 250 Personen ausgelegt sein.

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat gegenüber dem Rhein-Kreis Neuss die Kostenübernahme für die Ertüchtigung und den Betrieb der EAE erklärt.

Ebenso wie bei den EAE in den Städten Grevenbroich, Dormagen und Meerbusch sollen in Kaarst Flüchtlinge untergebracht werden, die auf ihre „Regelzuweisung“ warten und dann auf die Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen weiter verteilt werden.

Die Inanspruchnahme der kommunalen Gebietskörperschaften, also den Städten und Gemeinden sowie den Landkreisen, erfolgt auf der Grundlage von Amtshilfeersuchen des Landes Nordrhein-Westfalen. Aufgrund der anhaltend starken Flüchtlingszahlen stehen originäre Landesunterbringungsmöglichkeiten nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung.

Wie lange diese provisorische Einrichtung genutzt werden muss, ist daher noch nicht bekannt.

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