Neuss: Stadtwerke glau­ben wei­ter­hin an Haltepunkt Morgensternsheide

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Die Neusser Furth soll an das Schienennetz ange­schlos­sen wer­den. Um die­ses Ziel zu errei­chen, bemüht sich schon seit Jahren Anna Maria Holt im Aufsichtsrat der Regiobahn GmbH und wirbt für einen Haltepunkt der S 28 in Höhe Morgensternsheide.

Die öffent­lich gemach­ten Pläne der Regiobahn zunächst viel Geld in die Elektrifizierung der ins­ge­samt 34 Kilometer lan­gen Strecke zwi­schen Mettmann und Kaarst zu inves­tie­ren, dür­fen nicht dazu füh­ren, das Projekt Haltepunkt Morgensternsheide nicht wei­ter zu ver­fol­gen“, erklärte Holt.

Die Stadt Neuss ist über die Stadtwerke Neuss mit 11,6 Prozent an der Regiobahn-​Gesellschaft betei­ligt. Im Aufsichtsrat ver­tritt Anna Maria Holt die Interessen des Gesellschafters Stadtwerke Neuss. „Der Zeitplan für die Realisierung des Haltepunktes wird sich wohl nach hin­ten ver­schie­ben. An einer Umsetzung wol­len wir aber wei­ter fest­hal­ten. Die Furth als größ­ter Neusser Stadtteil würde dadurch bes­ser an den ÖPNV ange­schlos­sen, das Johanna-​Etienne-​Krankenhaus wäre ohne Umstieg auch von Düsseldorf und Kaarst bequem erreich­bar und in der Nordstadt wäre ins­ge­samt eine deut­li­che Verringerung des Individualverkehrs zu erwar­ten“, so Holt weiter.

Unterstützung erhält das Aufsichtsratsmitglied von Heinz Runde, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Neuss. „Eine Aufgabe der Planungen war nie Thema der Gespräche in den Gremien der Regiobahn-​Gesellschaft. Dies wür­den wir als Gesellschafter auch deut­lich ableh­nen. Die Realisierung des Haltepunktes an der Morgensternsheide, der mit einer Zweigleisigkeit an die­ser Stelle ein­her­ge­hen müsste, macht lang­fris­tig durch­aus Sinn. Hierdurch würde das Nahverkehrsangebot für den Neusser Norden deut­lich aus­ge­wei­tet und attrak­ti­ver wer­den“, erklärte Heinz Runde heute.

Quelle: swn

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