Dormagen: Bezirksregierung will doch Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge am Wahler Berg

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Die Bezirksregierung Düsseldorf ist immer noch auf der Suche nach einer Landeseinrichtung für 500 bis 800 Flüchtlinge am Wahler Berg in Dormagen. 

Bei einem Gespräch ges­tern zwi­schen dem zustän­di­gen Dezernenten der Bezirksregierung Düsseldorf und dem Ersten Beigeordneten der Stadt Dormagen, Robert Krumbein, hatte das der Beamte aus Düsseldorf wohl nicht deut­lich gemacht. Deutlich gewor­den war nur die Ansage aus der Landeshaupt-​stadt, dass die Bezirksregierung für den Regierungsbezirk in naher Zukunft 5.000 Plätze für Flüchtlinge in Leichtbauhallen errich­ten will. 

Dabei war offen­sicht­lich nicht klar gewor­den, dass die Bezirksregierung trotz­dem wei­ter­hin an der Unterkunft Wahler Berg in Dormagen inter­es­siert ist, jedoch im Augenblick noch keine kon­krete Zusage machen konnte. Dies ließ den Dormagener Beigeordneten Robert Krumbein natür­lich zu dem Schluss kom­men, dass die Einrichtung nicht gewünscht sei.

Nach die­ser kor­ri­gie­ren­den Mitteilung aus Düsseldorf wer­den wir uns nun schnellst­mög­lich mit der Bezirksregierung zusam­men­set­zen, um wie vor­ge­se­hen Klarheit zu erhal­ten, wel­che kon­kre­ten Einrichtungen zu der Landesaufnahmestelle gehö­ren und wie die Flüchtlinge dort sowohl bau­lich als auch von der Betreuung her unter­ge­bracht wür­den“, teilt Robert Krumbein mit. Sobald die Ergebnisse vor­lie­gen, wird die Stadt zu der ange­kün­dig­ten Bürgerversammlung in Stürzelberg einladen.

Parallel dazu wer­den wir aber auch wei­ter­hin ein Konzept für eine dezen­trale Unterbringung der Flüchtlinge in Dormagen erar­bei­ten. Wir pla­nen so, dass der Stadtrat am Ende ver­schie­dene Entscheidungsmöglichkeiten hat“, macht Bürgermeister Erik Lierenfeld deutlich. 

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