Meerbusch: Notunterkunft für Flüchtlinge – Sporthallen Meerbusch-​Gymnasium – Umbauarbeiten – Info-Abend

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch-​Strümp – Im Meerbusch-​Gymnasium in Strümp lau­fen die letz­ten Bauarbeiten zur Herrichtung der bei­den Sporthallen als Notunterkunft für Flüchtlinge. 

Weil die Hallen nun als Schlaf- und Aufenthaltsräume die­nen sol­len, müs­sen erhöhte Brandschutzanforderungen erfüllt werden:

Zusätzliche Fluchtwege nach drau­ßen sind fer­tig, die Türen wer­den der­zeit mon­tiert. Eine flä­chen­de­ckende, kabel­ge­bun­dene Brandmeldeanlage ist ein­ge­baut, die erste Halle ist schon kom­plett mit Notbetten und Sichtschutzwänden möbliert. Damit der Caterer seine Küchengeräte für die Essenszubereitung betrei­ben kann, wurde die Stromversorgung auf­ge­rüs­tet. Das Außengelände hin­ter der Halle ist befes­tigt wor­den, Schulgebäude und Sporthalle wer­den durch Bauzäune von­ein­an­der getrennt. „Nach dem jet­zi­gen Stand der Dinge wird am Freitag alles fer­tig sein”, so Stadtsprecher Michael Gorgs.

Damit kön­nen ab nächs­ter Woche bis zu 400 Menschen in den bei­den Hallen unter­ge­bracht wer­den. Wann genau wie­viele Neuankömmlinge ein­tref­fen wer­den, ist noch nicht bekannt. Weil die Sporthallen nun als so genannte „Erstaufnahme-​Einrichtung” des Landes genutzt wer­den, blei­ben die Flüchtlinge vor­aus­sicht­lich nur wenige Wochen, bis sie in andere Kommunen gebracht wer­den. Neue rücken dann nach.

Am kom­men­den Dienstag, 20. Oktober, 19 Uhr, beginnt im Foyer des Meerbusch-​Gymnasiums ein öffent­li­cher Info-​Abend zur Unterbringung der Flüchtlinge. Als Gesprächspartner ste­hen unter ande­ren Bürgermeisterin Angelika Mielke-​Westerlage, der Erste Beigeordnete und Sozialdezernent Frank Maatz sowie der Fachbereichsleiter für Soziales, Peter Annacker, zur Verfügung.

Um Platz für wei­tere 60 Flüchtlinge zu schaf­fen, die bis auf wei­te­res in Meerbusch blei­ben kön­nen, wird auch das Pfarrzentrum St. Franziskus als Unterkunft her­ge­rich­tet. „Ich bin der Kirchengemeinde sehr dank­bar, dass sie uns bei der immer schwie­ri­ge­ren Suche nach Plätzen unter­stützt”, so Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage.

Auch für den Strümper Weihnachtsmarkt am 28. und 29. November, der unter ande­rem für seine Cafeteria Räume des Pfarrzentrums nutzt, werde eine ver­tret­bare Lösung gefunden.

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