Meerbusch: Städtische Kita „Unterm Regenbogen” in Lank ist jetzt NRW-Familienzentrum

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Meerbusch Lank-​Latum – Ein arbeits­in­ten­si­ves Jahr liegt hin­ter dem Erzieherinnen-​Team um Leiterin Silke Lamerz, nun ist es geschafft: 

Ein Jahr nach der Bewerbung beim Land Nordrhein-​Westfalen darf sich die städ­ti­sche Kita „Unterm Regenbogen“ an der Uerdinger Straße in Lank-​Latum „NRW-​Familienzentrum“ nen­nen. Das ent­spre­chende Gütesiegel vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport kann jetzt an der Tür ange­schraubt werden.

Für Silke Lamerz ist die Zertifizierung ein logi­scher Schritt: „Schon im Jahr 2005 haben wir die erste Familiengruppe im Ortsteil Lank-​Latum eröff­net, in der Kinder ab 4 Monaten betreut wur­den. Durch den hohen Bedarf an Betreuungsplätzen für Unterdreijährige wurde unser Haus schon bald dar­auf um zwei U‑3-​Gruppen und eine wei­tere Familiengruppe erwei­tert.“ Heute wer­den 28 Kinder unter drei Jahren „Unterm Regenbogen“ betreut.

Als Familienzentrum wird das Haus an der Uerdinger Straße für Eltern und Kinder deut­lich mehr Angebote bereit­hal­ten: Familienberatung, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder auch die gezielte Gesundheitsförderung gehö­ren zu den neuen Schwerpunktthemen. Die bereits bestehen­den Kooperationen, zum Beispiel mit den bei­den Lanker Grundschulen, dem Malteser-​Seniorenstift und der Bürgerstiftung „Wir für Meerbusch“ wur­den ver­tieft, wei­tere kamen hinzu.

So ist unter ande­rem unsere Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Familienbildungswerk Neuss und mit der Familien- und Erziehungsberatungsstelle der Stadt Meerbusch ent­stan­den“, berich­tet Silke Lamerz. Einmal monat­lich bera­ten die Hebammen und Kinderkrankenschwestern des städ­ti­schen Baby-​Besuchsdienstes wer­dende Eltern und Eltern von Neugeborenen.

Zur Unterstützung berufs­tä­ti­ger Eltern ent­stand die Kooperation mit dem Verein Meerbuscher Tagesmütter. Einmal jähr­lich fin­det im Familienzentrum „Unterm Regenbogen“ ein Babysitterkursus für Jugendliche statt, die erfolg­rei­chen Teilnehmer erhal­ten ein Zertifikat und kön­nen sich dann über die Babysitterkartei des Familienzentrums gezielt wei­ter­ver­mit­telt werden.

Zudem öff­nen wir viele unse­rer päd­ago­gi­schen Elternabende auch für alle inter­es­sier­ten Familien. Das gehört für uns zur Öffentlichkeitsarbeit“, sagt Silke Lamerz. 

Ein wei­te­res Ziel sei es, Eltern zu moti­vie­ren, die Vorsorge-​Untersuchungen beim Kinderarzt wahr­zu­neh­men. „Demnächst fin­det zusätz­lich ein Erste-​Hilfe-​Kurs bei Säuglings- und Kindernotfällen bei uns statt.“ Für das kom­mende Jahr ist unter ande­rem das Elternkompetenztraining „Starke Eltern – Starke Kinder“ geplant. Pädagogische Elternabende und Vater-​Kind-​Aktionen run­den das Programm ab. 

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