Neuss: Stromausfall legt Neusser Stadtteile lahm

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) – In der Nacht von Donnerstag (24.09.) auf Freitag (25.09.) kam es durch einen Kurzschluss in einem Umspannwerk auf der Jülicher Landstraße zu einem kom­plet­ten Stromausfall in meh­re­ren Neusser Stadtteilen. 

Kurz nach Mitternacht wurde es rund um die Neusser Innenstadt plötz­lich dun­kel. Die Versorgung wich­ti­ger öffent­li­cher Einrichtungen konnte über Notstromaggregate sicher­ge­stellt wer­den. Erste Hinweise aus der Bevölkerung auf eine mög­li­che Explosion oder einen Blitzeinschlag in einer Versorgungseinrichtung bestä­tig­ten sich glück­li­cher­weise nicht.

Viele Bürger gin­gen mit Taschenlampen auf die Straßen und rie­fen besorgt über den Notruf die Polizei oder die Feuerwehr an. Aufgrund der Vielzahl von Anrufen waren hier die Leitungen kom­plett aus­ge­las­tet. Die Polizei setzte in den betrof­fe­nen Stadtteilen ver­mehrt Streifen ein, um schnelle Präsenz zu gewähr­leis­ten und Straftaten zu verhindern.

Um kurz vor 01:00 Uhr hatte der Spuk dann ein Ende und die Versorgung war wie­der her­ge­stellt. Nach Auskunft des Netzbetreibers hatte sich ein Marder in das Umspannwerk ver­irrt und war auf eine Trafostation geklet­tert. Hierdurch wurde ein Kurzschluss ver­ur­sacht, den das Tier lei­der nicht über­lebte. Ersten Angaben des Versorgers zufolge ent­stand am Umspannwerk kein Sachschaden.

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