Dormagen: Drei wei­te­ren Turnhallen durch Legionellen ver­seucht – Grundschulen betroffen

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Erhöhte Legionellenwerte stellte der städ­ti­sche Eigenbetrieb jetzt in den Duschen dreier wei­te­rer Turnhallen im Stadtgebiet fest. Davon betrof­fen sind die Sporthallen der Grundschulen in Horrem, Hackenbroich und Gohr. 

Die gemes­se­nen Werte sind nicht so hoch, dass die Duschen sofort geschlos­sen wer­den müss­ten“, teilt die zustän­dige Beigeordnete Tanja Gaspers mit. In Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt wurde jedoch Warnhinweise für Menschen ange­bracht, deren Immunsystem stark geschwächt ist.

Dazu gehö­ren zum Beispiel Krebspatienten bei einer Chemotherapie, Patienten nach Organtransplantationen oder ältere Menschen mit Diabetes Mellitus. Sie soll­ten die Duschen vor­sorg­lich nicht benut­zen. „Auch die Grundschulklassen ver­zich­ten im Sportunterricht vor­erst frei­wil­lig auf die Duschen, damit die Eltern sich kei­ner­lei Sorgen machen müs­sen“, so die Beigeordnete.

Der Eigenbetrieb lässt die betrof­fe­nen Warmwasseranlagen der­zeit spü­len und des­in­fi­zie­ren. Danach fin­den erneute Messungen statt. Alle Sportvereine, die in den drei Grundschulhallen trai­nie­ren, wur­den von der Stadtverwaltung eben­falls schon über die Warnhinweise des Kreisgesundheitsamtes informiert.

Auch in der Turnhalle der Grundschule Zons hatte der Eigenbetrieb Mitte September bereits erhöhte Legionellenwerte fest­ge­stellt. „Dort haben wir die Ursache inzwi­schen her­aus­ge­fun­den. Die Wassertemperatur war durch einen Verbrühungsschutz lei­der zu nied­rig ein­ge­stellt“, erläu­tert Eigenbetriebsleiter Uwe Scheler.

Nach der Desinfizierung der Anlage wur­den inzwi­schen neue Proben genom­men. „Die Ergebnisse wer­den vor­aus­sicht­lich Mitte Oktober vor­lie­gen, vor­her kön­nen die Duschen aus Sicherheitsgründen nicht wie­der frei­ge­ge­ben wer­den“, so Scheler.

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