Neuss: Spielmobil fährt Flüchtlingsunterkünfte an

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Das Neusser Spielmobil wird in Zukunft auch Flüchtlingsunterkünfte ansteu­ern, um den Kindern Abwechs­lung und alters­ge­rechte Freizeitgestaltung zu ermöglichen. 

Gleichzeitig wird den Familien eine nie­der­schwel­lige Unter­stützung ange­bo­ten. „Angesichts der Belegung unse­rer kom­mu­na­len Einrichtungen und der Flüchtlinge im ehe­ma­li­gen Alexianer-​Krankenhaus sehen wir die Notwendigkeit, auch die Kinder dort zu errei­chen.“, begrün­det Sozialdezernent Stefan Hahn den Einsatz.

Neben den Außengeländen und Aufent­halts­räumen der Flüchtlingsunterkünfte wer­den in Absprache mit den vor Ort täti­gen Sozialverbänden auch öffent­li­che Spiel­flächen genutzt, damit die Kinder aus Flüchtlingsfamilien mit gleich­alt­ri­gen Kindern aus dem Stadtteil in Kontakt kom­men. So kön­nen die Kinder aus Flüchtlingsfamilien nicht nur in ihrer Freizeitgestaltung unter­stützt, son­dern auch bei ihrer Integration in Neuss beglei­tet werden.

Träger des Spielmobils ist seit 2010 der Kinderschutzbund Neuss. Es bie­tet für Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren ein mobi­les nie­der­schwel­li­ges Angebot der offe­nen Kinder- und Jugendarbeit auf Kinderspielplätzen und Schulhöfen im Stadt­gebiet an. Die Kinder erhal­ten eine abwechs­lungs­rei­che betreute Freizeitgestaltung, die neben dem päd­ago­gi­schen Aspekt auch ein Angebot der prä­ven­ti­ven Jugendhilfe und der unter­stüt­zen­den Stadtteilarbeit darstellt.

Bereits in sei­nen Anfängen in den 1990er Jahren hat das Spielmobil die Kinder in den Flüchtlingsheimen in der Stadt Neuss in ihrer Freizeit­gestaltung unterstützt.

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