Rommerskirchen: Gemeinde wapp­net sich mit IRR-​Projekten für die Zukunft

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – „Die IRR – Innovationsregion Rheinisches Revier – hat sich zum Ziel gesetzt, inno­va­tive Ansätze zur akti­ven Begegnung des Strukturwandels im Rheinischen Revier zu fördern. 

Das Wegbrechen der Braunkohleindustrie in der Region wird einen Strukturwandel her­bei­füh­ren. Dem muss früh­zei­tig zu begeg­net wer­den. Es müs­sen Wege gefun­den wer­den, um Arbeitsplätze in der Region zu sichern, die Wirtschaft nach­hal­tig zu stär­ken und auch die regio­nale Siedlungsflächenentwicklung posi­tiv vor­an­zu­trei­ben Dabei wird sich Rommerskirchen auf vor­han­dene Stärken kon­zen­trie­ren.”, so Bürgermeister Dr. Martin Mertens

Als eine sol­che Stärke unse­rer Region ist die zukunfts­ori­en­tierte Landwirtschaft zu sehen. Bereits heute sind viel­fäl­tige Aspekte einer zukunfts­ori­en­tier­ten Landwirtschaft im Gemeindegebiet Rommerskirchen vor­zu­fin­den. Dennoch ist die Landwirtschaft in der Region gefor­dert, sich dem stän­di­gen Wandel auch in Zukunft zu stellen.

Daher sind Planungsamt und Wirtschaftsförderung in enger Kooperation und zahl­rei­chen Gesprächen mit loka­len und regio­na­len Akteuren der­zeit dabei, das Konzept „Zukunftsorientierte Landwirtschaft in Rommerskirchen“ aus­zu­ar­bei­ten. Zu den inno­va­ti­ven Ansätzen einer zukunfts­ori­en­tier­ten Landwirtschaft zäh­len in Rommerskirchen z.B. die zahl­rei­chen hoch tech­ni­sier­ten Landwirtschaftsbetriebe, die Agrargenossenschaft Buir-​Bliesheimer oder auch der Wissenschaftliche Geflügelhof. Es bestehen aber auch neue Ansätze und Ideen, die wei­ter ent­wi­ckelt wer­den sol­len. Einige hier­von wur­den nun in Form von Projektskizzen im Rahmen des Ideenwettbewerbes der IRR – Innovationsregion Rheinisches Revier eingereicht.

Unter zukunfts­ori­en­tier­ter Landwirtschaft ver­ste­hen wir dabei nicht mehr allein die tra­di­tio­nel­len Landwirtschaft, son­dern bezie­hen viel­fäl­tige Aspekte der Technisierung, der Wertschöpfungskette, der Forschung und Entwicklung und auch der Verträglichkeit von Landwirtschaft und ande­ren Nutzungsaspekten mit ein.“, so Wirtschaftsförderin Bele Hoppe.

Hierzu zäh­len Projekte wie „Open Science im Hühnerstall“ als Projekt des Wissenschaftlichen Geflügelhofes oder auch Projekte aus dem Bereich Landwirtschaft und Freizeit, wie der Strategische Bahndamm oder die Kulturlandschaft Börde.

Insgesamt wur­den sie­ben Projektskizzen bei der IRR ein­ge­reicht. „Wir hof­fen, dass die IRR bestä­tigt, dass wir uns auf einem guten Weg befin­den und ggf. auch Hilfe bei der Förderung der Projekte durch Vermittlung zwi­schen Projektträgern und Fördermittelgebern gibt.“, so Bürgermeister Dr. Martin Mertens.

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