Rhein-​Kreis Neuss: Branduntersuchung im Lindenhof – Keine Hinweise auf Brandstiftung

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss/​Grevenbroich – Weil im Seniorenhaus Lindenhof des Rhein-​Kreises Neuss in Grevenbroich ges­tern im Dachstuhl ein Feuer aus­ge­bro­chen war, muss­ten 87 Heimbewohner eva­ku­iert und woan­ders unter­ge­bracht werden. 

Die Kriminalpolizei hat bereits am Brandtag erste Ermittlungen auf­ge­nom­men. Heute konnte der eigent­li­che Brandort unter­sucht wer­den. In ihre Maßnamen hat die Kriminalpolizei einen Brandsachverständigen ein­be­zo­gen. Nach aktu­el­lem Stand lie­gen keine Hinweise vor, die für Brandstiftung spre­chen. Möglicherweise hat ein tech­ni­scher Defekt vorgelegen.

2015-09-08_GV_Brand_Seniorenheim_109Wie Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke, der beim Lösch- und Rettungseinsatz selbst vor Ort war, bereits ges­tern mit­ge­teilt hat, gab es keine Verletzten. Im Grevenbroicher PRO TALIS Seniorenzentrum „Lindencarré”, das 20 Lindenhof-​Bewohner auf­ge­nom­men hat, über­zeugte sich Petrauschke heute gemein­sam mit Kreisdirektor Dirk Brügge und Lindenhof-​Leiterin Barbara Kremers-​Gerads davon, dass es den eva­ku­ier­ten Senioren gut geht.

Bei einem Treffen mit den Leitern aller Einrichtungen, in denen die Lindenhof-​Bewohner einen Platz gefun­den haben, sprach der Landrat zudem sei­nen beson­de­ren Dank aus. Durch die unbü­ro­kra­ti­sche und schnelle Hilfe sei es mög­lich gewe­sen, die Seniorinnen und Senioren so wenig belas­tend wie mög­lich und ange­mes­sen unterzubringen.

Große Solidarität hätte auch das Erasmus-​Gymnasium gezeigt, wo die Heimbewohner in der Turnhalle medi­zi­nisch und psy­cho­lo­gi­sche erst­ver­sorgt wer­den konn­ten. Petrauschkes Dank dafür gilt der Schulleitung ebenso wie den Oberstufenschülern und dem Schul-​Sanitätsdienst für die tat­kräf­tige Unterstützung in einer Notlage. 

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