Neuss: Keine Gefährdung durch unsach­ge­mäße Befestigung von Unterdecken in den Hallen

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Unmittelbar nach eini­gen Vorfällen in Bochum wur­den durch das Gebäudemanagement (GMN) die Abhangdecken in Sport- und sons­ti­gen Hallen geprüft und mög­li­che Gefährdungen abgeschätzt.

Von den 50 Hallen wur­den 35 in den letz­ten Jahren mit einer Deckenstrahlheizung aus­ge­stat­tet. Die Abhängungen der Decken wur­den in die­sem Zuge auf ihre sta­ti­sche Belastbarkeit über­prüft oder durch Alu-​Paneeldecken ersetzt. Bei vier Hallen ist keine Unterdecke vor­han­den in acht Hallen sind die Decken an Metallunterkonstruktionen ver­schraubt und ent­spre­chen somit nicht der beschrie­be­nen Konstruktion aus Bochum. In der Turnhalle der Hauptschule Gnadentaler Allee wurde die Abhangdecke, bestehend aus Holzspan-​Akustik-​Platten, in die­sem Jahr kom­plett neu verschraubt.

Lediglich in drei Hallen sind Decken ver­baut, des­sen Unterkonstruktion in den Unterlagen nicht defi­niert war. Diese hat das GMN durch einen Statiker umge­hend unter­su­chen und wo erfor­der­lich ertüch­ti­gen las­sen. Dabei wurde vom GMN und dem Statiker in der Turnhalle der Kreuzschule fest­ge­stellt, dass die Deckenplatten und die Unterkonstruktion fest mit der Tragkonstruktion ver­schraubt, die Konstruktion sicher ist und wei­tere Maßnahmen nicht erfor­der­lich sind. In der Mehrzweckhalle in Holzheim und in der klei­nen und gro­ßen Turnhalle der Ganztagsrealschule Norf lag keine akute Gefährdung für die Nutzer vor, gleich­wohl emp­fahl der Statiker die Platten, wie auch die Unterkonstruktion zu ver­stär­ken. Die Arbeiten wur­den noch im August aus­ge­führt. Die Abnahme durch den Statiker und die Freigabe der Hallen für die wei­tere Nutzung, erfolgte im Anschluss.

Bereits im Zuge der Vorfälle in Bad Reichenhall wur­den 2011 alle Gebäude der Stadt Neuss mit einer Spannweite von über zwölf Metern und Auskragung von über acht Metern hin­sicht­lich Ihrer Tragkonstruktion sta­tisch über­prüft. Im Rahmen der Betreiberverantwortung erfol­gen zudem tur­nus­mä­ßig, sta­ti­sche Überprüfungen aller Gebäude. Positives Fazit: Zu kei­ner Zeit bestand eine Gefahr für Leib und Leben der Nutzer.

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