Grevenbroich: Kapellener Bürgerinitiativen rei­chen sich die Hand und wol­len gemein­sam die Verkehrssituation in Kapellen und Wevelinghoven verbessern

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Der Verein „Rettet die Erftaue – Schutzgemeinschaft Kapellen-​Wevelinghoven e. V.” und die „Bürgerinitiative pro Ortsumfahrung Kapellen-​Wevelinghoven (pro O e. V.)“werden künf­tig gemein­sam nach einer Problemlösung suchen.

Beide Vereine haben sich ver­gan­gene Woche gemein­sam an einen Tisch gesetzt, um die der­zei­tige Verkehrsproblematik aus den ver­schie­de­nen Blickwinkeln ergeb­nis­of­fen zu erör­tern und über Möglichkeiten zu dis­ku­tie­ren, wie die uner­träg­li­che Verkehrssituation in Kapellen und Wevelinghoven zu ver­bes­sern ist.

pro O hatte bereits mehr­fach dar­auf hin­ge­wie­sen, dass an jedem Werktag 8 000 Pkws und bis zu 1 000 Lkws über die Durchgangsstraßen in Kapellen rol­len. Die Gefahren sind längst bekannt: Lärm und Abgase machen krank und die Unfallgefahren stei­gen mit jedem Fahrzeug, das zusätz­lich über die Durchgangsstraßen fährt.

Die Vertreter der bei­den Bürgerinitiativen waren sich dar­über einig, dass schnell etwas gesche­hen muss, um die Verkehrssituation zu ver­bes­sern. Die bei­den Vorsitzenden reich­ten sich die Hand und beschlos­sen zukünf­tig gemein­sam für die Verbesserung der Verkehrssituation zu kämp­fen. Gerhard Hoff, Vorsitzender des Vereins Rettet die Erftaue, und Wolfgang Esser, Vorsitzender von pro O hat­ten mit den Vorstandsmitgliedern ihrer Vereine dar­über dis­ku­tiert, wie man gemein­sam eine Verkehrsberuhigung in den betrof­fe­nen Ortschaften her­bei­füh­ren kann.

Es stellte sich her­aus, dass die Meinungen bei­der Organisationen in vie­len Punkten über­ein­stimm­ten. „Wir sind uns dar­über einig, dass wir es gemein­sam schaf­fen kön­nen, die Verkehrssituation zu ver­bes­sern,“ sagte Hoff. Auch Esser war erfreut über den Konsens: „Gemeinsam sind wir noch stärker.

Die poli­ti­schen Entscheidungsträger soll­ten künf­tig die Forderungen unse­rer Vereine ernst neh­men,“ emp­fiehlt Esser. Die Vertreter von Rettet die Erftaue und pro O beschlos­sen, gemein­sam einen Forderungskatalog auf­zu­stel­len, der dann den zustän­di­gen Behörden (Stadt Grevenbroich, Landesbetrieb Straßen NRW, Bundesanstalt für Straßenwesen) vor­ge­legt wer­den soll.

Ziel ist es, kurz­fris­tig Verbesserungen zu schaf­fen, die die Verkehrssituation in Kapellen und Wevelinghoven ent­span­nen kön­nen. Die Anwesenden ver­stän­dig­ten sich dar­auf, in Kürze gemein­sam einen ent­spre­chen­den Maßnahmenkatalog zu erstel­len, um die­sen in der letz­ten Septemberhälfte den Behörden zuzustellen.

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