Dormagen: A 57 – Erster Verdacht auf Weltkriegsbombe nicht bestätigt

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Dormagen – (straßen.nrw) Der erste Verdacht auf eine Weltkriegsbombe an der A57 bei Dormagen-Nievenheim hat sich nicht bestätigt.

Seit dem 26. August hatte eine Spezialfirma den Bereich zwischen den beiden "Behelfsbrücken", in dem für die neue Brücke eine Baugrube mit Spundwänden entstehen soll, untersucht. Um eine potenzielle Explosionsgefahr zu bannen, mussten die Experten behutsam rund zehn Meter in das Erdreich vordringen.

Dabei mussten auch die verbauten Erdanker am Widerlager beseitigt werden. Sie werden zeitnah wieder hergestellt. Im Bereich der Verdachtsmomente von Kampfmitteln konnten keine Auffälligkeiten festgestellt werden. Nach der Entwarnung wird das Bohrloch nun mit Boden wieder verfüllt.

Zweite verdächtige Stelle wird untersucht Es gibt allerdings eine weitere verdächtige Stelle im Baubereich am südlichen Widerlager. Diese wird nun in den kommenden vier Wochen untersucht. "Erst dann, wenn alle Ergebnisse vorliegen, können wir genauer einschätzen, wann der Bau der neuen Brücke beginnen kann.", so Andreas Raedt, stellvertretender Leiter der Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Krefeld.

Im Februar 2012 zerstörte ein Brand zwei Brückenbauwerke an der A 57 bei Dormagen-Nievenheim. In den Rauchwolken kam es auf der darüber gelegenen Autobahn zu einer Massenkarambolage mit einem Todesopfer und 16 teilweise schwer Verletzten. Die Polizei ging von Brandstiftung aus.

 
Nun soll eine neue Brücke entstehen. Ende 2013 begannen die Vorbereitungen. Die Kosten für den Brückenneubau werden auf rund 8,8 Millionen Euro beziffert. Die neue Brücke ist bereits auf den geplanten sechsstreifigen Ausbau der A 57 ausgelegt. Wann eine sechsstreifige Verkehrsführung genutzt werden kann, hängt vom Abschluss des laufenden Planfeststellungsverfahrens ab.
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