Neuss: Polizei ist zufrie­den mit dem Verlauf des Schützenfestes 2015

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Neuss (ots) – Das Fazit von Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke als Leiter der Polizei im Rhein-​Kreis Neuss und sei­ner Beamten, die seit vie­len Jahren einen Überblick über die poli­zei­li­che Einsatzlage wäh­rend der Schützenfesttage haben, schließt sich naht­los an die Tendenz der letz­ten Jahre an:

Auch im Jahr 2015 haben die Neusser mit ihren Gästen ein größ­ten­teils fried­li­ches und har­mo­ni­sches Fest gefei­ert” stellte der Polizeichef dann auch am Mittwoch nach dem Schützenfest zufrie­den fest. Der Landrat hatte sich schon in den frü­hen Morgenstunden abschlie­ßend über den Verlauf des gro­ßen Heimatfestes berich­ten lassen.

Sein Dank galt all denen, die dazu bei­getra­gen haben. Ausdrücklich bedankte er sich auch bei den vie­len tau­send Schützen für ihr dis­zi­pli­nier­tes Verhalten und sei­nen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von der Kreispolizeibehörde. Besonders hob der Behördenleiter die ver­trau­ens­volle und kon­struk­tive Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Bürgerschützenverein im Vorfeld des Schützenfestes hervor.

Dieses große Fest mit den hohen Besucherzahlen aus Nah und Fern bedeu­tet natür­lich für die Neusser Polizei ein mehr an Arbeit. Trotzdem schafft es die Behörde mit eige­nen Kräften den Anforderungen gerecht zu werden.

Die wie­der ein­ge­setzte mobile Wache wurde gut ange­nom­men und hat das Sicherheitsgefühl der vie­len Besucher erhöht.

Wie in den Vorjahren hatte die Kreispolizeibehörde die sicht­bare Polizeipräsenz zum Schützenfest deut­lich erhöht. Die vie­len uni­for­mier­ten Streifen im Bereich der Innenstadt und auf dem Festplatz haben sich bewährt. Es gab viele posi­tive Rückmeldungen aus der Bevölkerung, aber auch von den Schützen selber.

Beamte, die seit vie­len Jahren beim „Kirmeseinsatz” dabei sind, berich­te­ten über­ein­stim­mend von rekord­ver­däch­ti­gen Besucherzahlen. Geht man davon aus, dass sich meh­rere hun­dert­tau­send Menschen von Freitag bis Mittwochmorgen in der Neusser Innenstadt und auf dem Kirmesplatz auf­ge­hal­ten haben, so ist das Einsatzaufkommen für die Polizei trotz­dem fast mit einem nor­ma­len Wochenende zu vergleichen.

Zum Vergleich: In der Zeit 21.08. – 26.08.2015, also der Zeitraum eine Wochen vor dem Schützenfest, muss­ten die Beamten der Polizeiwache Neuss im gesam­ten Stadtgebiet 579 Einsätze wahr­neh­men. Am Kirmeswochenende waren es in der glei­chen Zeit (28.08. – 02.09.2015) 630. Insbesondere am Freitag, Samstag und Sonntag war die Stadt vol­ler Menschen, die bis in die frü­hen Morgenstunden in der Innenstadt feierten.

Bei den vie­len Verkehrskontrollen wur­den zwei Autofahrer aus dem Verkehr gezo­gen, die zu viel alko­ho­li­sche Getränke zu sich genom­men hatten.

Gar nicht zufrie­den konn­ten die Ordnungshüter wie­der ein­mal mit dem Parkverhalten eini­ger Festbesucher sein. Obwohl in gewohnt guter und enger Zusammenarbeit mit der Stadt Neuss ein opti­ma­ler Beschilderungsplan erstellt wor­den war, muss­ten auf Anordnung der städ­ti­schen Mitarbeiter 91 Fahrzeuge, die ver­bots­wid­rig abge­stellt wor­den waren, abge­schleppt wer­den (Vorjahr 105).

Fünf Personen muss­ten ihren Rausch im „Hotel” an der Jülicher Landstraße aus­schla­fen, weil sie auf­grund über­mä­ßi­gen Alkoholkonsums ihren Heimweg nicht mehr aus eige­ner Kraft fort­set­zen konn­ten, nicht wuss­ten, wo denn ihr zu Hause ist oder weil sie sich nach Streitigkeiten und Randaliererei in den Zellen der Polizei wie­der beru­hi­gen muss­ten. Zwei Gewahrsamnahmen mehr als im Vorjahr.

Bei sechs als „Hilopes” (hilf­lose Personen) gemel­de­ten Menschen gelang es den Beamtinnen und Beamten momen­tane, alko­hol­be­dingte Schwächen durch Wecken und gutes Zureden zu besei­ti­gen. (Vorjahr 3).

Wegen Ruhestörungen gab es in die­sem Jahr im Innenstadtbereich fünf Anruf bei den Ordnungshütern. Im Vorjahr gab es keine Beschwerden.

Natürlich gab es auch wie­der Streitigkeiten und Körperverletzungen, die aus­nahms­los mit alko­ho­li­scher Beeinträchtigung zu tun hat­ten. Diese Vorfälle spiel­ten sich über­wie­gend auf dem Kirmesplatz bzw. in der Innenstadt ab. 14 Mal (Vorjahr 8) musste geschlich­tet und getrennt wer­den. Fast alle Sachverhalte ver­lie­fen aber eher harmlos.

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