Meerbusch: Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Samstagvormittag, 10:30 im Gerätehaus des Löschzugs Strümp. Plötzlich schallt der Alarmgong durch die Räume und die Fahrzeughalle:

Einsatz für das Hilfeleistungslöschfahrzeug und den Rettungswagen – Lank, Alter Schulhof – Person unter PKW ein­ge­klemmt”. Doch heute herrscht bereits vor dem Alarm Betriebsamkeit im Gerätehaus, denn die Jugendfeuerwehr ver­an­stal­tet einen soge­nann­ten „Berufsfeuertag”.

2015-09-02_Mee_ffw-jugendtag_30Wie bei einer Berufsfeuerwehr gehen 16 Jugendliche sowie ihre Betreuer für 24 Stunden „auf Schicht”. Stadtjugendfeuerwehrwart Andreas Drexler und sein Team haben sich dabei wie­der ein tol­les und mög­lichst rea­li­täts­na­hes Programm ein­fal­len las­sen. Nicht nur, dass die Jugendlichen 24 Stunden von „Schichtbeginn” bis „Schichtende” Zeit mit­ein­an­der ver­brin­gen, gemein­sam im Schulungsraum schla­fen, essen und die Mahlzeiten sel­ber zube­rei­ten, wie bei einer rich­ti­gen Berufsfeuerwehr ste­hen auch Unterricht sowie Sport auf dem Dienstplan.

Der Tagesablauf wird natür­lich immer wie­der durch „Einsätze”, also von durch die Betreuer vor­be­rei­te­ten Übungen unter­bro­chen, bei denen die Jugendlichen ihre bis­lang erwor­be­nen Fähigkeiten unter Beweis stel­len zu können.

So wie beim „Einsatz” auf dem Alten Schulhof in Lank, inner­halb von weni­gen Sekunden sind die Fahrzeuge besetzt und rücken aus, nach Eintreffen wird der „Patient”, eine unter dem PKW befind­li­che Puppe, durch die Besatzung des Rettungswagens ver­sorgt und im Anschluss durch den Einsatz von pneu­ma­ti­schen Hebekissen befreit. Nach ca. einer Stunde ist der „Einsatz” für die Jugendlichen been­det und die „Wache” in Strümp kann wie­der ange­fah­ren wer­den. Fotos(9): Ffw Meerbusch

Bei einem Berufsfeuerwehrtag ste­hen für die Jugendlichen natür­lich Spaß und Gemeinsamkeit im Vordergrund, dar­über hin­aus wird feu­er­wehr­tech­ni­sches Wissen inten­siv ver­mit­telt und der ein oder andere kann sich schon ein­mal anhand des Erlebten mit dem Berufsbild „Feuerwehrmann” anfreunden.

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