Dormagen: Korkenrecycling lohnt sich nicht mehr – Umweltteam gibt Sammelstellen auf

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Seit 20 Jahren gehörte es für viele Dormagener zum umwelt­ge­rech­ten Verhalten: Sie sam­mel­ten Flaschenkorken und gaben sie bei der Stadt zur Wiederverwertung ab. 

Leider kön­nen wir die­sen Service ab sofort nicht mehr anbie­ten“, teilt Anke Tobies-​Gerstenberg vom Umweltteam mit. Der Grund: Die gemein­nüt­zige Projektwerkstatt Heinrich Böll aus Aachen, die bis­her die Korken abholte, musste wegen feh­len­der Rentabilität schließen.

In der Vergangenheit wur­den die Korken dort von unter ande­rem zu Baudämmstoff ver­ar­bei­tet, lei­der lohnt sich das aber nicht mehr“, so Tobies-​Gerstenberg. Auch das Epilepsiezentrum in Kehl, das bun­des­weit mit der Aktion „Korken für Kork“ bekannt wurde, hat sein Recycling inzwi­schen eingestellt.

Das Umweltteam fin­det der­zeit kei­nen neuen Partner mehr. Die vor­han­de­nen Sammelstellen im Neuen Rathaus, im Technischen Rathaus, beim Hit-​Markt und in der Verbraucherberatungsstelle wer­den daher auf­ge­ge­ben. „Nicht davon betrof­fen ist aber das Recycling von CDs. Diese kön­nen dort wei­ter abge­ge­ben wer­den“, betont Tobies-Gerstenberg.

Das Umweltteam bedankt sich bei allen Bürgern, die sich seit 1995 am Einsammeln der Korken betei­ligt haben. Pro Jahr wur­den etwa 400 Kilogramm Korken von den Dormagenern abgegeben.

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