Meerbusch: Zeuge nach Auffahrunfall gesucht – Fahrer stand wahr­schein­lich unter Drogen- und Alkoholeinfluss

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Meerbusch-​Strümp (ots) – Am Montag (31.8.), um 13.55 Uhr, nahm die Polizei einen Auffahrunfall an der Xantener Straße auf, bei dem zwei Beteiligte leichte Verletzungen davontrugen.

Ein 18-​jähriger Meerbuscher und sein 17-​jähriger Beifahrers, fuh­ren zuvor mit einem BMW Mini aus Büderich kom­mend in Richtung Strümp. In Höhe eines Imbiss, kurz vor einer Tankstelle, war­tete der junge Fahrer den ent­ge­gen­kom­men­den Verkehr ab, um dann nach links in eine Grundstückseinfahrt abzubiegen.

Plötzlich gab es einen hef­ti­gen Zusammenstoß, als der Ford Escort eines 25-​Jährigen Autofahrers auf das Heck des Minis auf­fuhr. Gegenüber den Polizisten gab der 25-​jährige Fahrzeugführer aus Polen an, er sei auf der Rückreise aus Amsterdam, wo er Betäubungsmittel kon­su­miert habe.

Weil er sein Radio ein­stel­len wollte, habe er den ver­kehrs­be­dingt war­ten­den Mini zu spät bemerkt. In sei­nem Auto fan­den die Beamten ver­schie­dene Alkoholika, so dass vor Ort auch noch ein Atemtest durch­ge­führt wurde. Dieser ergab einen Promillewert, der über dem Erlaubten lag. Beim Verursacher eines Verkehrsunfalls, kann schon ein Promillewert von 0,3 den Verdacht einer alko­hol­be­ding­ten rela­ti­ven Fahruntüchtigkeit und damit einer Straftat begründen.

Die Polizei nahm den 25-​Jährigen mit zur Wache, wo ein Arzt eine Blutprobe ent­nahm. Einen Führerschein konnte der Unfallbeteiligte nicht vor­wei­sen. Dieser sei ihm in Amsterdam gestoh­len worden.

Ein Zeuge an der Xantener Straße schil­derte gegen­über der Polizei, er habe beob­ach­tet, dass sich zum Zeitpunkt des Unfalles noch ein Beifahrer im Escort befand, der sich vor Eintreffen des Streifenwagens mit einem Paket unter dem Arm ent­fernte. Der Unbekannte trug eine kurze Hose, ein gel­bes T‑Shirt und eine schwarze Jacke. Seine Haare waren kurz, dun­kel und stoppelig.

Die Ermittler des Verkehrskommissariats fra­gen nun:
Wer hat den beschrie­be­nen Beifahrer, und damit Zeugen des Zusammenstoßes, in der Nähe der Unfallstelle gese­hen oder kann Hinweise auf des­sen Identität geben? Die Sachbearbeiter bei der Polizei, sind unter der Telefonnummer 02131–3000 zu erreichen

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