Meerbusch: 13 frisch geba­ckene Azubis begin­nen bei der Stadtverwaltung einen neuen Lebensabschnitt

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Moritz Pälike, Christina Ruban, Philipp Brauer, Lena Müllejans, Alexander Ost, Jacob Plechinger, Florian Becker, Linda Degermann, Nina Knobel-​Kruse, Ashley Meloh, Laura Müller, Rebecca Schönlau, Josipa Tadic sind „happy“.

Mit der Ausbildung bei der Stadt Meerbusch hat für alle ein neuer Lebensabschnitt begon­nen. „Sie haben eine gute Wahl getrof­fen”, sagte Bürgermeisterin Angelika Mielke-​Westerlage bei der Begrüßung des Nachwuchses am Rathaus „Unsere Verwaltung ist über­schau­bar, und wir wer­den Sie nach Kräften fördern.”

Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage (rechts) begrüßte die neuen Azubis der Stadt Meerbusch am Rathaus. Foto: Stadt
Bürgermeisterin Angelika Mielke-​Westerlage (rechts) begrüßte die neuen Azubis der Stadt Meerbusch am Rathaus. Foto: Stadt

Rund 50 Bewerbungen flat­tern durch­schnitt­lich pro Ausbildungsplatz auf den Tisch von Wolfram Olbertz, Abteilungsleiter für Personalwesen im Service Zentrale Dienste. Ganz gleich ob Verwaltungsfachangestellter, Inspektorenanwärter, Gärtner oder Erzieherin – die Lehrstellen bei der Stadt sind begehrt. 21 Auszubildende erler­nen der­zeit ihren Beruf in Diensten der Kommune. Die Erzieherinnen im so genann­ten Anerkennungsjahr stel­len unter den Azubis gewöhn­lich die größte Gruppe. Hinzu kom­men jähr­lich rund 25 Praktikanten und Rechtsreferendare, die für einen begrenz­ten Zeitraum von zwei Wochen bis drei Monaten die Abteilungen durch­lau­fen. Mit Leo Iksal und Sarah Isabell Kunisch sind dies­mal auch zwei Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahres mit von der Partie.

In Sachen Ausbildung muss die Kommune vor­bild­lich sein“, so Mielke-​Westerlage. „Junge, gut moti­vierte Leute sind unsere Zukunft, und sie brin­gen fri­schen Wind.” Im Rathaus ver­fahre man grund­sätz­lich nach der Maßgabe, leis­tungs­starke Nachwuchsleute nach der Lehre auch zu über­neh­men. Das gilt vor allem für die Beamtenanwärter und die übri­gen rein ver­wal­tungs­tech­ni­schen Ausbildungswege, die zwangs­läu­fig in eine Tätigkeit im öffent­li­chen Dienst münden.

Die Anforderungen für die Beamtenanwärter und Verwaltungsfachangestellten sind durch­aus hoch. In drei Jahren durch­lau­fen die jun­gen Leute neben der schu­li­schen Ausbildung sechs Verwaltungsbereiche, erhal­ten das Rüstzeug in all­ge­mei­nem Verwaltungsrecht, Finanzwesen oder auch Kommunalverfassungsrecht. Herausforderungen, die offen­bar bei wei­tem nicht jedem Bewerber recht bewusst sind. „Die Bewerbungen sind von recht unter­schied­li­cher Qualität“, weiß Wolfram Olbertz aus Erfahrung. „Oftmals rei­chen die schu­li­schen Leistungen erkenn­bar nicht aus.“ In die­sem Jahr aber sei die Auswahl reich­lich und gut gewesen.

In jedem Jahrgang stellt die Stadt bis­her zwei Einsteiger für den Beruf des Verwaltungsfachangestellten und zwei Inspektorenanwärter ein. Wegen des anste­hen­den Generationswechsels in ver­schie­dens­ten Fachbereichen wer­den es ab 2016 je drei sein. Je sechs Azubis gehö­ren lau­fend zum Personalstamm für den rei­nen Verwaltungsdienst. Hinzu kom­men fünf Lehrstellen für ange­hende Gärtner, acht für Erzieherinnen im Anerkennungsjahr und alle drei Jahre ein Ausbildungsplatz für Fachinformatiker in der IT-Abteilung. 

(98 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)