Dormagen: Schnürbäume fal­len dem Hallimasch-​Pilz zum Opfer

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Weil sie mit dem gefähr­li­chen Hallimasch-​Pilz befal­len sind, lässt die Stadt jetzt vier wei­tere japa­ni­sche Schnurbäume an der Ostpreußenallee fällen. 

Schon im vori­gen Jahr musste dort eine 55 Jahre alte Sophora – so die bota­ni­sche Bezeichnung – ent­fernt wer­den. „Der Hallimasch-​Pilz schä­digt die Wurzeln, daher sind die Bäume lei­der nicht mehr stand­fest“, erklärt Jens Röpert von der Grünflächenabteilung der Technischen Betriebe Dormagen.

Auch in die Stämme ist der Pilz bereits ein­ge­drun­gen, sodass Zweige abster­ben und die Rinde sich ablöst. „Ein direk­tes Bekämpfen des Pilzes ist nicht mög­lich“, so Röpert. Hallimasch kommt oft im Boden vor. Der Pilz befällt die Bäume aber erst, wenn diese durch Alter oder Stressfaktoren wie Hitze, schlechte Standortbedingungen oder Wassermangel anfäl­li­ger werden.

Nach dem Fällen der Sophoren ent­fer­nen die Technischen Betriebe die Wurzeln und das umlie­gende Erdreich, um ein Anstecken der noch gesun­den Bäume mög­lichst zu ver­hin­dern. „Mit Ersatzpflanzungen war­ten wir solange, bis klar ist, dass eine wei­tere Ausbreitung des Pilzbefalls gestoppt ist“, erläu­tert Röpert.

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