Meerbusch: Zusammenstoß zweier Schiffe auf dem Rhein

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Meerbusch – Am Montagmorgen ging um 10:23 Uhr die Alarmierung über eine Havarie zweier Schiffe auf dem Rhein bei der Feuerwehr Meerbusch ein. Nach ersten Erkenntnissen war es kurz zuvor zwischen dem Fähranleger in Langst-Kierst und der Flughafenbrücke aus bisher unbekannten Gründen zu einem Zusammenstoß zwischen einem Stückgutfrachter und einem Passagierschiff gekommen.

Nach ersten Informationen gab es auf dem Passagierschiff mehrere leicht verletzte Personen. Das Schiff setzte seine Fahrt bewusst in Richtung Düsseldorf fort um dort die weiteren Rettungsmaßnahmen besser durchführen zu können. Der Stückgutfrachter drehte sich auf dem Rhein und machte in Höhe Langst-Kierst stromaufwärts fest.

Fotos(5): Ffw Meerbusch
Fotos(5): Ffw Meerbusch

Die Feuerwehr Meerbusch rückte mit drei Löschzügen von der Landeseite und mit dem Mehrzweckboot „Franziska“ auf dem Rhein zur Erkundung der Lage aus. In Höhe des Rheinstromkilometers 754 sichtete das Meerbuscher Mehrzweckboot den havarierten Stückgutfrachter Major-R. Wie sich im Laufe der ersten Erkundung schnell heraus stellte verlor das Schiff Diesel aus einer Leckage in seinem Rumpf.

Zu diesem Zeitpunkt waren ebenfalls schon Boote der Feuerwehr Neuss und der Berufsfeuerwehren Düsseldorf sowie Krefeld auf dem Rhein unterwegs.

Da der havarierte Stückgutfrachter näher an der Düsseldorfer Uferseite festgemacht hatte übernahm die Berufsfeuerwehr Düsseldorf die Einsatzstelle und die Meerbuscher Kollegen konnten den Einsatz sowohl auf dem Rhein als auch an Land nach der ersten Erkundung beenden.

Ohrenzeugenberichten zu Folge waren vor dem Zusammenstoß ein Schiffshorn und anschließend ein lauter Knall bis in die südwestlichen Stadtteile von Meerbusch zu hören.

Die Meerbuscher Wehr war mit den Löschzügen aus Büderich, Lank-Latum und den hautamtlichen Kräften der Feuerwache sowie dem Führungsdienst mit insgesamt 30 Kräften im Einsatz.

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