Meerbusch: Zusammenstoß zweier Schiffe auf dem Rhein

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Am Montagmorgen ging um 10:23 Uhr die Alarmierung über eine Havarie zweier Schiffe auf dem Rhein bei der Feuerwehr Meerbusch ein. Nach ers­ten Erkenntnissen war es kurz zuvor zwi­schen dem Fähranleger in Langst-​Kierst und der Flughafenbrücke aus bis­her unbe­kann­ten Gründen zu einem Zusammenstoß zwi­schen einem Stückgutfrachter und einem Passagierschiff gekommen.

Nach ers­ten Informationen gab es auf dem Passagierschiff meh­rere leicht ver­letzte Personen. Das Schiff setzte seine Fahrt bewusst in Richtung Düsseldorf fort um dort die wei­te­ren Rettungsmaßnahmen bes­ser durch­füh­ren zu kön­nen. Der Stückgutfrachter drehte sich auf dem Rhein und machte in Höhe Langst-​Kierst strom­auf­wärts fest.

Fotos(5): Ffw Meerbusch
Fotos(5): Ffw Meerbusch

Die Feuerwehr Meerbusch rückte mit drei Löschzügen von der Landeseite und mit dem Mehrzweckboot „Franziska“ auf dem Rhein zur Erkundung der Lage aus. In Höhe des Rheinstromkilometers 754 sich­tete das Meerbuscher Mehrzweckboot den hava­rier­ten Stückgutfrachter Major‑R. Wie sich im Laufe der ers­ten Erkundung schnell her­aus stellte ver­lor das Schiff Diesel aus einer Leckage in sei­nem Rumpf.

Zu die­sem Zeitpunkt waren eben­falls schon Boote der Feuerwehr Neuss und der Berufsfeuerwehren Düsseldorf sowie Krefeld auf dem Rhein unterwegs.

Da der hava­rierte Stückgutfrachter näher an der Düsseldorfer Uferseite fest­ge­macht hatte über­nahm die Berufsfeuerwehr Düsseldorf die Einsatzstelle und die Meerbuscher Kollegen konn­ten den Einsatz sowohl auf dem Rhein als auch an Land nach der ers­ten Erkundung beenden.

Ohrenzeugenberichten zu Folge waren vor dem Zusammenstoß ein Schiffshorn und anschlie­ßend ein lau­ter Knall bis in die süd­west­li­chen Stadtteile von Meerbusch zu hören.

Die Meerbuscher Wehr war mit den Löschzügen aus Büderich, Lank-​Latum und den haut­amt­li­chen Kräften der Feuerwache sowie dem Führungsdienst mit ins­ge­samt 30 Kräften im Einsatz.

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