Jüchen: Neugestaltung des Alten Friedhofs in Hochneukirch

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen-​Hochneukirch – Der Alte Friedhof in Hochneukirch, zwi­schen Weidenstraße und Bärenstraße gele­gen, soll neu gestal­tet wer­den. Im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes Hochneukirch hatte das Projekt eine mitt­lere Prioritätsstufe erhalten. 

Eine zeit­nahe Umsetzung bie­tet sich nun an, da der Erwerb angren­zen­der Grundstücke vor dem Abschluss steht.

Die Verwaltung hat in Zusammenarbeit mit dem Leiter des Parks von Schloss Dyck, Berthold Holzhöfer, einen Entwurf zur Neugestaltung des Alten Friedhofs ein­schließ­lich der von der Gemeinde erwor­be­nen, z.T. ver­wil­der­ten, Nachbarparzellen erstellt. Der Entwurf wird im nächs­ten Planungsausschuss am 24. September 2015 vor­ge­stellt. Die Umsetzung soll im Winterhalbjahr 2015/​2016 in Angriff genom­men wer­den und modu­lar, d.h. in jewei­li­gen Teilabschnitten suk­zes­sive über einem Zeitraum von 2 Jahren, erfolgen.

Ziel der Planung ist die Erhöhung der Aufenthaltsqualität durch Schaffung attrak­ti­ver Grünbereiche, die von der Bevölkerung ange­nom­men und genutzt wer­den“, so Bürgermeister Harald Zillikens. Ökologische Aspekte ste­hen dabei ebenso im Vordergrund wie eine mög­lichst pfle­ge­leichte Bepflanzung. Prägende Elemente blei­ben die zahl­rei­chen Altbäumen, sofern sie nicht auf­grund feh­len­der Stand- und Bruchsicherheit oder äußerst begrenz­ter Lebenserwartung gefällt wer­den müssen.

In Teilbereichen soll ein leicht ver­wil­der­ter Charakter bewusst erhal­ten blei­ben. Der Besucher des Parks erhält als Nebeneffekt Anregungen für die eigene Gartengestaltung. Die neu erwor­be­nen Nachbarparzellen sol­len durch Wege mit was­ser­ge­bun­de­ner Decke erschlos­sen wer­den. Sitzmöglichkeiten an mar­kan­ten Punkten sind zu schaf­fen. Optional ist die dau­er­hafte Installation von Kunstobjekten hei­mi­scher Künstler.

Der Planbereich umfasst eine Fläche von ca. 8.500 m² und soll in fol­gende Themenareale unter­glie­dert werden:

  • Rasenflächen mit Frühjahrsblühern (Krokusse, Traubenhyazinthen, Anemonen, Blausternchen)
  • Rosengarten mit Rosenbögen am Eingang Weidenstraße
  • Gräserinseln im Bereich der Rasenflächen hin­ter den Grundstücken Weidenstr. 59 und 61
  • Ziergehölze (z.B. Hortensien, Rhododendren) in den halb­schat­ti­gen Randzonen der vor­han­de­nen Rasenflächen
  • Großflächige Beete mit Boden decken­den Stauden (z.B. Knöterich, Storchschnabel) und Farnen in schat­ti­gen und halb­schat­ti­gen Lagen
  • Der Garten im Klimawandel“ (Wärme lie­bende Stauden und Gehölze /​Bienen- und Schmetterlingsgarten /​Trockenrasen und Trockenmauern) zwi­schen den Grundstücken Weidenstr. 69/​71 und Bärenstr. 13/​15
  • Stahlpergola mit diver­sen Kletterpflanzen (z.B. Waldrebe, Geißblatt) am Eingang Bärenstr.
  • Schatten-​/​Waldgarten mit Naturspielräumen für Kinder (z.B. Kletterbäume), Nisthilfen für Vögel, Beerenobststräuchern und hei­mi­schen Waldstauden
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