Meerbusch: A57 – Schwerer Verkehrsunfall – Quadfahrer ver­letzt – Rettungshubschrauber im Einsatz – Verdacht der Unfallflucht – Zeugen gesucht

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch, Düsseldorf (ots) – Samstag, 15. August 2015, 11.17 Uhr – A 57 Richtung Köln zwi­schen der Anschlussstelle Bovert und dem Autobahnkreuz Kaarst.

Nachdem er von einer auf­ge­wir­bel­ten Warnbake getrof­fen wurde, ver­un­fallte ges­tern Vormittag ein 33-​jähriger Quadfahrer auf der A 57 bei Neuss schwer. Der Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflo­gen. Es besteht der­zeit keine Lebensgefahr. Die Polizei ermit­telt wegen des Verdachts der Unfallflucht und sucht Zeugen.

Nach den bis­he­ri­gen Ermittlungen der Polizei ereig­nete sich fol­gen­der Verkehrsunfall:

Auf der Richtungsfahrbahn Krefeld bzw. Niederlande kol­li­dierte zunächst ein unbe­kann­tes Fahrzeug mit einer Warnbake (mit Nissenleuchte) der Dauerbaustelle im Autobahnkreuz Kaarst. Diese Bake wurde auf die Gegenfahrbahn geschleu­dert und traf dort einen 33-​jährigen Quadfahrer aus Kamp-​Lintfort am Kopf. Der Fahrer sackte in sich zusam­men und stieß mit dem Quad gegen die links­sei­tige Schutzplanke. In Folge stürzte er schwer.

Der Fahrer oder die Fahrerin des unfall­ver­ur­sa­chen­den Fahrzeugs setzte seine Fahrt fort, ohne sich um das Geschehen zu küm­mern. Der Quadfahrer trug einen Helm. Dieser wies jedoch starke Beschädigungen auf. Der 33-​Jährige wurde mit­tels Rettungshubschrauber einer Duisburger Spezialklinik zuge­führt. Es besteht keine Lebensgefahr.

Auf der Fahrbahn in Richtung Krefeld wur­den Trümmerteile unter­schied­li­cher Fahrzeuge auf­ge­fun­den. Diese stell­ten die Beamten sicher.

Die Richtungsfahrbahn Köln wurde zur Bergung und Unfallaufnahme ab 11.30 Uhr bis etwa 12.35 Uhr gesperrt. Die Richtungsfahrbahn Niederlande wurde zur Landung des Rettungshubschraubers eben­falls kurz­zei­tig gesperrt. Der Verkehr staute sich in Richtung Köln auf einer Länge von etwa 5.000 Metern.

Hinweise von Zeugen zu dem unfall­ver­ur­sa­chen­den Fahrzeug wer­den erbe­ten an das Verkehrskommissariat der Düsseldorfer Polizei über die Autobahnpolizeiwache in Neuss unter Telefon 02131 – 300 28911

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