Dormagen: Stadt sucht drin­gend Gebäude für Flüchtlinge

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Über die wei­ter­hin anstei­gen­den Flüchtlingszahlen infor­mierte NRW-​Innenminister Ralf Jäger heute in Düsseldorf die Spitzenvertreter von 115 Kommunen mit Landesunterkünften. 

Wir müs­sen uns dar­auf ein­stel­len, dass uns in den kom­men­den Monaten wei­tere hilfs­be­dürf­tige Menschen zuge­wie­sen wer­den“, bilan­ziert Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld nach dem Gespräch. Gemeinsam mit ande­ren Bürgermeistern ver­langte er vom Land klare finan­zi­elle Zusagen für die Unterbringung und mehr medi­zi­ni­sche Unterstützung.

Mit der enor­men Hilfsbereitschaft unse­rer Bevölkerung wer­den wir die Situation in Dormagen auch wei­ter­hin gut bewäl­ti­gen“, so der Bürgermeister. Dringend benö­tigt wer­den jedoch Gebäude, in den die Flüchtlinge unter­ge­bracht wer­den kön­nen. Lierenfeld: „Zeltstädte wol­len wir vor Ort gerade auch mit Blick auf die käl­tere Jahreszeit ver­mei­den, daher suchen wir zum Beispiel leer­ste­hende Gewerbehallen oder andere Immobilien, die wir mit ver­tret­ba­rem Aufwand her­rich­ten können.“

Als Sofortmaßnahme hat die Stadtverwaltung eine Task Force gebil­det, die sich um die­ses Thema küm­mert. Sie setzt sich aus Vertretern der Wirtschaftsförderung, der Bauaufsicht und der Feuerwehr zusam­men. In den nächs­ten Tagen wird sich die Verwaltung auch noch ein­mal mit allen Sportvereinen und der Realschule am Sportpark zusam­men­set­zen, die seit Ende Juli auf Turnhalle an der Beethovenstraße ver­zich­ten müs­sen. „Nach den aktu­el­len Prognosen wird die hier ein­ge­rich­tete Notunterkunft noch län­ger bestehen blei­ben müs­sen“, so der Bürgermeister. „Daher möch­ten wir mit allen betrof­fe­nen Nutzern bespre­chen, ob die schon vor­han­de­nen Ausweichangebote aus­rei­chen und es hier Verbesserungsmöglichkeiten gibt.“

Firmen oder andere Eigentümer, die der Stadt ein grö­ße­res Gebäude für die Flüchtlingsunterbringung anbie­ten kön­nen, wer­den gebe­ten, sich tele­fo­nisch unter 02133/257–405 bei der Wirtschaftsförderung zu melden.

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