Kaarst: Vielleicht wie­der Streiks in städ­ti­schen Kitas?

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Derzeit ist die ableh­nende Haltung der Arbeitnehmer zum Schlichterspruch im Sozial- und Erziehungsdienst wie­der Thema in allen Medien.

Streiks sind ein maß­geb­li­cher Bestandteil im Tarifgefüge der Bundesrepublik Deutschland. Sie sind Ausdruck der Tarifautonomie in unse­rem demo­kra­ti­schen Rechtsstaat und sind über das Grundgesetz in ihrem Bestand geschützt. Die Kommune hat kei­nen unmit­tel­ba­ren Einfluss auf die Tarifverhandlungen, die für das Land NRW vom kom­mu­na­len Arbeitgeberverband NRW geführt werden.

Heute kann nie­mand ver­läss­lich sagen, ob und wann in städ­ti­schen Kaarster Kitas wie­der gestreikt wird. Die Verwaltung berei­tet sich aber auf alle Möglichkeiten vor und möchte auch betrof­fene Eltern mög­lichst früh­zei­tig infor­mie­ren und einbeziehen.

In den Sommerferien haben inten­sive Gespräche zwi­schen Elternvertretern und Jugendamt statt­ge­fun­den, wie die Belastungen eines Streiks struk­tu­riert wer­den kön­nen. Die Stadt wird im Falle eines Streiks wei­ter­hin ver­su­chen, städ­ti­sche Notgruppen zu orga­ni­sie­ren. Auch pri­vat orga­ni­sierte Notgruppen der Eltern in städ­ti­schen Räumen sol­len mög­lich sein. Gegenseitige Unterstützung und Solidarität der Eltern möchte die Verwaltung gerne mög­lichst umfas­send unterstützen.

Im ers­ten Schritt wer­den ab sofort ent­spre­chende Informationsbriefe in den städ­ti­schen Kitas aus­ge­han­gen und verteilt.

In den Kitas die im Mai/​Juni 2015 gestreikt haben wird vor­sorg­lich der Bedarf an mög­li­chen Notgruppenplätzen im August und September abgefragt.

Auf Wunsch der Elternbeiräte wird in den Einrichtungen die im Mai/​Juni nicht gestreikt haben abge­fragt, wel­che Eltern, im Sinne der gegen­sei­ti­gen Unterstützung, für einen gewis­sen Zeitraum ihren Kitaplatz für andere Eltern/​Kinder zur Verfügung stel­len würden.

Beide Schreiben wur­den auf der Startseite der Internetpräsenz der Stadt Kaarst www​.kaarst​.de zum Download eingestellt.

Weitere Informationen erhal­ten Eltern in ihrer Kita oder im Bereich Jugend und Familie bei Frau Tscheuschler (Tel.: 02131/987–328, Mail: christina.tscheuschler@kaarst.de) und Frau Klok-​Baumann (Tel.: 987–378, Mail: bianca.klok-baumann@kaarst.de).

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