Dormagen: Bezirksregierung for­dert Notunterkunft zunächst bis Mitte Oktober an

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Die Turnhalle an der Beethovenstraße wird zunächst bis zum 15. Oktober als Notunterkunft für 150 Flüchtlinge benötigt. 

Für die­sen Zeitraum hat die Bezirksregierung von der Stadt jetzt wei­tere Amtshilfe bei der Unterbringung der Menschen gefor­dert“, infor­miert Bürgermeister Erik Lierenfeld. „In den nächs­ten Wochen wird es Gespräche mit der Bezirksregierung Düsseldorf und dem Innenministerium geben, wie die zukünf­tige Entwicklung aus­se­hen wird. Es gibt es nach wie vor das Bemühen, durch die Schaffung wei­te­rer Kapazitäten in Landeseinrichtungen die Notwendigkeit der Erstunterbringung in Dormagen zu redu­zie­ren“, so der Bürgermeister.

Schulsport wird an der Realschule wegen der Notunterkunft nicht aus­fal­len. „Für den Hallensport wer­den wir die Schüler nach Zons fah­ren, für den Sport im Freien kön­nen dage­gen die Plätze in Horrem und Straberg genutzt wer­den“, erklärt Schuldezernent Gerd Trzeszkowski. Pünktlich zum mor­gi­gen Schulstart nach den Sommerferien ste­hen die Ausweichmöglichkeiten zur Verfügung.

Auch für Vereine, die an der Beethovenstraße trai­nie­ren, hat die Stadt inzwi­schen Ersatzlösungen gefun­den. „Allen Beteiligten danke ich dabei sehr für das gezeigte Verständnis“, macht Lierenfeld deut­lich. „Wie ins­ge­samt bei der Flüchtlingshilfe geht Dormagen auch an die­ser Stelle mit gutem Beispiel voran.“

Für die vie­len Bürger, die nach wie vor Sachspenden für die Flüchtlinge leis­ten möch­ten, steht die Annahmestelle in der Realschule wei­ter­hin täg­lich von 16 bis 20 Uhr bereit (auch am Wochenende). Nähere Hinweise zum kon­kre­ten Spendenbedarf gibt es bei der Hotline unter 02133/257–600.

(1 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)