Leverkusen/​Monheim/​Dormagen: Verunglückter Kajak-​Fahrer (85) tot aus dem Rhein geborgen

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – (ots) Ein Kajak-​Fahrer (85) aus Leverkusen ver­starb am Donnerstag (6.8.), nach­dem er mit sei­nem Sportgerät verunglückte. 

Zwischen 11 Uhr und 11.20 Uhr hat­ten sich meh­rere Zeugen bei den Leitstellen von Feuerwehr, Polizei und Wasserschutzpolizei in Köln, Leverkusen, Mettmann und Duisburg gemel­det, die von einem kopf­über trei­ben­den Kajak und einer schwim­men­den Person im Rhein berichteten.

Daraufhin erfolg­ten umfang­rei­che Suchmaßnahmen unter ande­rem unter Beteiligung eines Polizeihubschraubers. Um 11.20 Uhr fan­den die Einsatzkräfte in Höhe Leverkusen-​Hitorf ein trei­ben­des Kajak. Gegen 12.40 Uhr ent­deckte ein Boot der Feuerwehr Düsseldorf eine trei­bende Person an der Ortsgrenze von Hitdorf nach Monheim (Kreis Mettmann). Dabei han­delte es sich um den gesuch­ten 85-Jährigen.

Trotz sofor­ti­ger not­ärzt­li­cher Versorgung ver­starb der Leverkusener. Die Polizei ermit­telt nun die Unglücksursache. Im Lauf der Ermittlungen stellte sich her­aus, dass am Morgen ins­ge­samt fünf Kajak-​Fahrer in Leverkusen auf den Rhein gegan­gen waren. Ein Mitglied der Gruppe hatte sich dann irgend­wann unbe­merkt abge­setzt und war seit­dem verschwunden.

Feuerwehrmeldung Düsseldorf

Düsseldorf (ots) – Donnerstag, 6.August 2015, 11.06 Uhr, Monheim Mitte, Stromkilometer 709/​710
Am Mittag gerie­ten drei Kajakruderer aus unkla­rer Ursache in Not und stürz­ten in den Rhein.

Sie trie­ben mit dem Rheinstrom fluss­ab­wärts in Richtung Düsseldorf. Feuerwehr und Wasserrettung konn­ten die drei Personen ret­ten, einer davon wurde lebens­be­droh­lich ver­letzt und kam mit dem Notarzt in ein Krankenhaus.

Passanten hat­ten den Notruf der Feuerwehrleitstelle vom Kreis Mettmann ange­ru­fen und mit­ge­teilt, dass ein Kajak mit dem Kiel nach oben im Rhein trieb. Drei Personen waren im Wasser und trie­ben mit der Strömung ab. Es bestand höchste Lebensgefahr durch die Schifffahrt und dem nied­ri­gen Wasserstand von rund 1,20 Metern.

Während die Feuerwehr und die Wasserrettung aus Monheim zwei der Ruderer aus dem Wasser holen konn­ten, trieb ein Mann wei­ter ab. Bei Stromkilometer 709/​710 Dormagen/​Worringen konnte der bereits bewusst­lose etwa 70 Jahre ale Mann mit­hilfe eines Strömungsretters der Berufsfeuerwehr Düsseldorf und Feuerwehrmännern aus der Löschgruppe Himmelgeist in ein Rettungsboot gezo­gen wer­den. Dazu benutz­ten die Feuerwehrleute eine Rettungsmatte mit dem Namen „Jason Kreddel”.

Anschließend begann die sofor­tige Wiederbelebung des Mannes, der offen­sicht­lich bereits viel Wasser in der Lunge (aspi­riert) hatte. Der Notarzt aus Monheim über­nahm den Schwerverletzten, der ins Monheimer Krankenhaus trans­por­tiert wurde.

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