Tipp – Schulkinder – Wichtigste Mahlzeiten am Tag – Frühstück und Pausenbrot

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – (vz​-nrw​.de) Schulkinder soll­ten jeden Morgen früh­stü­cken, auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist. Die erste Tagesmahlzeit zu Hause ist eine wich­tige Starthilfe in den Tag. 

Spätere Snacks in den Schulpausen sor­gen beim Nachwuchs für den nöti­gen Energienachschub, damit sie bis zum Mittag leis­tungs­fä­hig und kör­per­lich fit sind.

A und O des Schulproviants ist die rich­tige Kombination von Vollkorn- und Milchprodukten, Obst und Rohkost“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW. Zum Schulstart lie­fert sie hilf­rei­che Tipps zu vitamin- und nähr­stoff­hal­ti­gen Zutaten, die auf dem Frühstücksteller daheim und in der Brotbox für die Schulpause nicht feh­len dürfen:

  • Nicht ohne zu essen und zu trin­ken auf den Weg machen: Untersuchungen zei­gen, dass immer mehr Schulkinder, vor allem die älte­ren, mor­gens ohne etwas geges­sen zu haben das Haus ver­las­sen. Ein gutes Frühstück erleich­tert jedoch den Start in den Schultag. Vorliebe fürs Liegenbleiben und Hektik nach dem Aufstehen sind keine Gründe, um mor­gens auf die belegte Stulle oder die Getreidekost zu ver­zich­ten. Ein schnel­les Müsli mit Milch oder Joghurt und etwas Obst bringt einen noch müden Organismus anstän­dig auf Trab. Geht so früh noch nichts run­ter, fül­len ein Glas Milch, eine Tasse Kakao oder eine Mini-​Portion Joghurt immer­hin ein wenig den Magen.
  • Fit mit dem rich­ti­gen Frühstück: Kinder und Jugendliche, die mor­gens schon was essen und trin­ken, sind auf­merk­sa­mer und leis­tungs­fä­hi­ger und ermü­den nicht so schnell. Ein gutes Frühstück sollte des­halb immer Kohlenhydrate, etwa bal­last­stoff­rei­che Vollkornprodukte als Brot oder Müsli, sowie Obst und Rohkost ent­hal­ten. Optimal wer­den diese Fitmacher mit unge­süß­ten oder wenig gesüß­ten Milchprodukten und einem Getränk ergänzt, zum Beispiel mit unge­zu­cker­tem Früchte- oder Kräutertee. Zur Abwechslung kann es auch ein fixer Mix aus Milch, Joghurt, Banane und fei­nen Haferflocken sein.
  • Mit guter Planung fängt es an: Um Zeit zu spa­ren, den Tisch am bes­ten schon abends für den nächs­ten Morgen decken. Auf den Tisch gehö­ren nur die wich­tigs­ten Lebensmittel, damit nach dem Frühstück nicht so viel abge­räumt wer­den muss. Auch das Carepaket für die Schule kann am Abend vor­her vor­be­rei­tet wer­den und steht dann am ande­ren Tag zur Mitnahme am bes­ten im Kühlschrank bereit. Wichtig: Mit den Kindern bespre­chen, was aufs Pausenbrot drauf soll und wie viel davon in die Brotbox hin­ein soll. Denn sie soll­ten spä­ter in ihrer Schultasche leckere Sachen fin­den, die sie lie­ber auf­es­sen statt sie weg­zu­wer­fen. Ideal zur Aufbewahrung und für den Transport sind Frühstücksdosen mit einer Einteilung, damit Brot, Obst und Gemüse nicht durch­ein­an­der pur­zeln. Getränke kön­nen in Flaschen und Becher aus Kunststoff mit­ge­nom­men werden.
  • Power-​Pausensnacks in der Schule: Auch bei der Zusammensetzung des zwei­ten Frühstücks in der Schule ist ein Vollkornbrot, belegt mit Frischkäse und Salat in Kombination mit Gurke, Tomate, Möhre oder Obst ein unschlag­ba­rer Energielieferant. Kinder essen Gemüse und Obst beson­ders gerne in mund­ge­rech­ten Stücken. War das Frühstück zu Hause bereits üppig, sollte die Pausenjause in der Schule nur ein Zwischensnack sein. Wer mor­gens jedoch nur wenig oder gar nichts geges­sen hat, darf beim zwei­ten Frühstück in der Klasse gerne mehr in sei­ner Brotbox fin­den. Fehlt ein Wasserspender in der Schule, gehört ein unge­süß­ter oder zucker­ar­mer Durstlöscher mit in die Schultasche. Dass sich Schüler unter­wegs mit Softdrinks, Energy-​Drinks oder Sportlergetränken ein­de­cken, ist hin­ge­gen nicht zu empfehlen.
  • Schulkiosk und Mittagessen: Einige Schüler brin­gen sich das Pausenbrot von Zuhause mit, andere decken sich unter­wegs oder in der Schule mit Essbarem und Getränken ein. Ein anspre­chen­der Schulkiosk, in dem eine gesund­heits­för­dernde und attrak­tive Pausenverpflegung ange­bo­ten wird, ist eine prima Alternative zu Bäckereien, Supermärkten und Fast-​Food-​Tempeln und erhöht außer­dem die Leistungsfähigkeit der Schüler. Um ihrem Kind dies zu garan­tie­ren, soll­ten sich Eltern vor einer Schulanmeldung über das jewei­lige Angebot an Mittagsverpflegung infor­mie­ren. Können Kinder und Jugendliche nicht in der Schule ver­sorgt wer­den, soll­ten sich Eltern mit ihren Kindern auf sinn­volle Alternativen ver­stän­di­gen. Ein gemein­sa­mes – auch war­mes – Abendessen zu Hause kann das Mittagessen durch­aus ersetzen.

Tipps rund um rich­ti­ges Essen und Trinken zum Schulstart fin­den Eltern in dem Ratgeber „Bärenstarke Kinderkost“ – erhält­lich für 12,90 Euro in den ört­li­chen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW. Adressen und Öffnungszeiten unter www​.vz​-nrw​.de/​b​e​r​a​t​u​n​g​-​v​o​r​-​ort. Infos zu gesun­der Schulverpflegung gibt’s im Internet unter www​.schul​ver​pfle​gung​.nrw​.de.

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