Meerbusch: Flüchtlingsunterkunft in Sporthalle des städt. Mataré-​Gymnasium

Meerbusch – Die allgemeine Notsituation bei der Unterbringung von Flüchtlingen macht kurzfristig auch einen besonderen Hilfebeitrag der Stadt Meerbusch erforderlich.

Am Montag, 03. August 2015, werden uns 150 Menschen zugewiesen, für die in anderen Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes Nordrhein-Westfalen derzeit kein Platz mehr vorhanden ist. Diese Nachricht hat uns heute Morgen von der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg erreicht.

Eine dezentrale Unterbringung wie bisher in angemieteten Wohnungen und den städtischen Notunterkünften ist bei dieser Personenzahl in der verbleibenden Zeit nicht möglich. Daher wird die Sporthalle des Mataré-Gymnasiums an der Niederdonker Str. 32-36 in Meerbusch-Büderich vorübergehend als Flüchtlingsunterkunft genutzt.

Sie ist von der Lage und den vorhandenen Nutzungen her kurzfristig am besten für die Menge an flüchtenden Personen geeignet. In Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen richtet die Stadtverwaltung in der Turnhalle mit Hochdruck alles für die erforderliche Aufnahme her. Trotz der räumlichen Enge wollen wir die Flüchtlinge so human wie möglich beherbergen.

Dazu können auch Sie einen Beitrag leisten. Ich bitte Sie um Verständnis, wenn Sie im Umfeld des Mataré-Gymnasiums ab Montagabend vermehrt Flüchtlingsfamilien begegnen, und wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie den Menschen beispielsweise mit benötigten Auskünften weiterhelfen.

Wenn Sie ihrerseits Fragen haben, können Sie sich gern telefonisch an die Stadtverwaltung Meerbusch wenden. Eine entsprechende Service-Hotline wird noch veröffentlicht.

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