Grevenbroich: Petrauschke und Kwasny – „Flüchtlingen als Menschen begegnen”

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss, Grevenbroich – Bei einem Besuch der Notunterkunft für Flüchtlinge in der Alten Feuerwache ver­ur­teil­ten Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke und Bürgermeisterin Ursula Kwasny die Störversuche von fünf Vertretern der rech­ten Szene bei der Ankunft von 85 Flüchtlingen am Mittwoch in Grevenbroich.

Welche Notlagen es auch sind, die Menschen bewe­gen, ihre Heimat zu ver­las­sen, für Fremdenfeindlichkeit ist bei uns kein Platz”, sind sich die Spitzenvertreter einig. Beide for­der­ten erneut das Land auf, die mit dem Bund getrof­fe­nen Absprachen zur Beschleunigung von Asylverfahren und den raschen Ausbau von Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes zu beschleunigen.

Bund und Land müss­ten dar­über hin­aus ver­mehrt auch eigene Liegenschaften, wie zum Beispiel Kasernen und leer­ste­hende Finanzämter, für Notunterkünfte bereit­stel­len. Petrauschke und Kwasny lob­ten den Einsatz der Hilfsorganisationen und Ehrenamtler, die in Rekordzeit die Notunterkünfte für 150 Flüchtlinge auf Verlangen des Landes her­ge­rich­tet haben. Beide hof­fen, dass die jet­zige Notunterkunft, wie vom Land ange­kün­digt, nur drei Wochen in Anspruch genom­men wird. Aber eine Garantie gibt es dafür nicht.

Derweil muss sich nun auch die dritte Stadt im Rhein-​Kreis Neuss dar­auf vor­be­rei­ten, eine Notunterkunft ein­zu­rich­ten. Die Bezirksregierung Düsseldorf hat der Stadt Meerbusch mit­ge­teilt, dass bis kom­men­den Montag die Unterkunft und Versorgung von 150 Flüchtlingen zu orga­ni­sie­ren ist.

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