Neuss/​Meerbusch: Anhebung des erhöh­ten Beförderungsentgelts (EBE) – Fahren ohne gül­ti­ges Ticket kos­tet 60 Euro

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss, Meerbusch – Das Fahren ohne gül­ti­ges Ticket wird im Verkehrsverbund Rhein-​Ruhr (VRR) und damit auch bei der Rheinbahn ab Samstag, 1. August 2015, teurer: 

Statt bis­her 40 Euro bezah­len Schwarzfahrer, die bei einer Kontrolle erwischt wer­den, ein erhöh­tes Beförderungsentgelt (EBE) von 60 Euro; die Regelung gilt in ganz NRW.

Die Anhebung zwölf Jahre nach der letz­ten ist die zweite in ins­ge­samt 26 Jahren. Der Bundesrat erteilte der Maßnahme im Mai grü­nes Licht, indem er der Änderung des Personenbeförderungsgesetzes und des Allgemeinen Eisenbahngesetzes durch das Bundesverkehrsministerium zustimmte.

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen und auch der Rheinbahn-​Vorstand haben diese Erhöhung seit Jahren gefor­dert. Zuletzt hatte der Vorgänger im Bundesverkehrsministerium, Peter Ramsauer (CSU), auf der VDV-​Jahrestagung im Juni 2011 in Düsseldorf die Anhebung auf 60 Euro bereits als beschlos­sene Sache verkündet.

Durch die zwei Prozent Schwarzfahrer im Netz der Rheinbahn ent­ste­hen jähr­lich wie­der­keh­rend rund 4 Millionen nicht bezahlte Fahrten. Dadurch ent­ge­hen der Rheinbahn jähr­lich schät­zungs­weise 3,5 bis 4 Millionen Euro an Fahrgeldeinnahmen, wel­che für den Erhalt und Ausbau der Infrastruktur drin­gend benö­tigt werden.

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