Dormagen: Neue Fördermittel für die Jugendberufshilfe

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Für junge Menschen in Nievenheim, Hackenbroich und Horrem ist es eine Chance: Mit Hilfe des Bundes und des Europäischen Sozialfonds kann die Stadt Dormagen sie beim Übergang von der Schule in den Beruf künf­tig noch bes­ser unterstützen. 

Dormagen ist eine von 185 Kommunen bun­des­weit, die jetzt in das Modellprogramm „Jugend stär­ken im Quartier“ auf­ge­nom­men wur­den. „Dadurch kön­nen wir zusätz­li­che Fördermöglichkeiten schon ab dem Alter von zwölf Jahren anbie­ten und junge Menschen mit Startschwierigkeiten indi­vi­du­ell bis zum 26. Lebensjahr beglei­ten“, so Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Bis zu 100 000 Euro jähr­lich wird Dormagen für Stadtteilprojekte in der Jugendberufshilfe erhal­ten. In Zusammenarbeit mit wei­te­ren Partnern wie dem Jugendmigrationsdienst, dem Internationalen Bund, der Diakonie und dem Bildungszentrum Niederrhein wur­den dafür die Stadtteile Nievenheim, Hackenbroich und Horrem aus­ge­wählt. „Ein Ziel des Programms ist auch, das soziale Miteinander im Wohnumfeld zu stär­ken“, erklärt die städ­ti­sche Projektkoordinatoren Angelika Fernhomberg. So ist in Nievenheim bei­spiels­weise daran gedacht, in einem Arbeitsprojekt gemein­sam mit den Jugendlichen einen Bürgergarten anzulegen.

Die Aufnahme in das Förderprogramm ist auch eine Anerkennung der guten Arbeit, die wir bis­her in Dormagen geleis­tet haben“, sagt Jugendamtsleiterin Martina Hermann-​Biert. 2009 wurde Dormagen vom Bund und dem Europäischen Sozialfonds schon ein­mal in das dama­lige Förderprogramm „Jugend stär­ken vor Ort“ aufgenommen.

In dem drei­jäh­ri­gen Projekt sind Initiativen wie der Berufsparcours ent­stan­den, der bis heute zusam­men mit den Schulen und zahl­rei­chen hei­mi­schen Firmen fort­ge­führt wird. Das neue Förderprogramm hat eine Dauer von vier Jahren. „Die Initiative bet­tet sich her­vor­ra­gend in unser Dormagener Modell ein. Dort küm­mern wir uns in der zwei­ten Ausbaustufe der­zeit darum, dass uns auch im Übergang von der Schule in den Beruf mög­lichst kein Jugendlicher ver­lo­ren geht“, so der Bürgermeister. Nähere Info tele­fo­nisch unter 02133/257–527 im Jugendbildungsbüro der Stadt Dormagen.

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