Neuss: Falscher Enkel betrügt Rentnerin

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) – „Oma ich hatte einen Autounfall, bei dem jemand ver­letzt wurde. Ich brau­che drin­gend eine grö­ßere Geldsumme, damit mich die Polizei gehen lässt.” 

So oder so ähn­lich klang der Anruf mit unter­drück­ter Nummer, den eine ältere Dame am Montagvormittag erhielt. In gro­ßer Sorge um den ver­meint­li­chen Enkel suchte die betagte Neusserin ihr Geldinstitut auf und ent­nahm ihrem Schließfach einen vier­stel­li­gen Bargeldbetrag.

In wei­te­ren Telefonaten kün­digte der fal­sche Verwandte an, dass ein „guter Freund” das Geld an der Anschrift der Seniorin abho­len würde. Wenig spä­ter erschien tat­säch­lich ein unbe­kann­ter Mann an der Mühlenstraße und nahm das Bargeld in Empfang, unter­schrieb sogar noch eine „Quittung”, bezie­hungs­weise tat so, und ging anschlie­ßend in Richtung Rottelsgasse weg.

Der unbe­kannte Geldbote war etwa 170 Zentimeter groß und trug eine weiße Baseballkappe und dun­kel­blaue Kleidung. Er sprach akzent­frei Deutsch und war schät­zungs­weise zwi­schen 20 und 30 Jahren alt.

Der Betrug flog auf, als die Seniorin ihre Tochter über den Vorfall in Kenntnis setzte und her­aus­kam, dass es kei­nen Unfall gege­ben hatte. Die Polizei ermit­telt und sucht Zeugen, die mög­li­cher­weise Beobachtungen im Zusammenhang mit der Geldübergabe an der Mühlenstraße gemacht haben (Tel.: 02131–3000).

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