Neuss: Sanierung Rathaus Promenadenstraße

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – In dem ehe­mals als Krankenhaus und Alten­pflegeheim errich­te­ten, denk­mal­ge­schütz­ten Gebäude „Rat­haus Promenadenstraße“ soll bis Ende des Jahres das Sozial­amt unter­ge­bracht werden. 

Seit 2013 wur­den Teile der Fassade saniert und seit die­sem Jahr im Gebäude unter ande­rem Maß­nahmen zur Barrierefreiheit, zum Brandschutz und zur Optimie­rung der Wärmeverteilung durchgeführt.

Die das Stadtbild prä­gende drei­ge­schos­sige Hauptfassade mit Kellersockel an der Promenadenstraße ist sym­me­trisch gestal­tet und durch drei leicht vor­sprin­gende Risalitgiebel geglie­dert. Es han­delt sich um eine zie­gel­stein­sich­tige Fassade mit glie­dernden Bauelementen und goti­sie­ren­den Schmuckformen, die über­wie­gend aus Beton und Putz besteht. Die 56 Meter lange Hauptfassade an der Promenadenstraße sowie die 20 Meter lange Fassade des Gebäudeflügels an der Klostergasse wur­den in den Jahren 2013 und 2014 für rund 870.000 Euro sa­niert. Die Fassade zum Weißen Platz sowie der zweite Giebel sind als nächste Sanierungsmaßnahme mit etwa 600.000 Euro geplant. Diese Fassaden sind ins­be­son­dere an den Beton- und Kunststeinbauteilen stark beschädigt.

Das „Rathaus Promenadenstraße“ wurde in den letz­ten Jahren vom Jobcenter (Auszug Ende 2013) und teil­weise vom Sozial­amt genutzt. Um bis Ende des Jahres das gesamte Sozialamt auf­neh­men zu kön­nen, musste es kom­plett umge­baut und sa­niert wer­den. Neben Anstricharbeiten und der Erneuerung der Böden mit flan­kie­ren­den Maßnahmen, muss das Gebäude brand­schutz­tech­nisch ertüch­tigt wer­den. Die not­wen­di­gen Baumaßnahmen für ein bar­rie­re­freies Gebäude sol­len zeit­gleich umge­setzt wer­den. Die Baumaßnahme wurde in zwei Ab­schnitten geplant. Der erste Bauabschnitt mit den bei­den obe­ren Etagen (DG und 2. OG) ist bis auf die Brandschutzmaß­nahmen abge­schlos­sen. Derzeit läuft der zweite Bauabschnitt.

Die Baumaßnahme wird Ende 2015 abge­schlos­sen. Die Kosten für den Innenumbau mit allen Maßnahmen belau­fen sich auf rund eine Million Euro. 

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