Dormagen: Kinder ent­deck­ten Ringelnattern im Knechtstedener Busch

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Keine Angst vor Schlangen zeig­ten die Dormagener Umweltscouts: Gemeinsam mit Elisabeth Steiner vom „Haus der Natur“ gin­gen sie jetzt in Knechtsteden auf Ringelnatter-Exkursion. 

In der Einführung erfuh­ren die Kinder zunächst Einiges über die für den Menschen völ­lig harm­lose Reptilienart. Auch Schlangenhäute, Eihüllen und in Alkohol kon­ser­vierte Ringelnattern wur­den gezeigt.

Foto: Biologische Station
Foto: Biologische Station

Im Knechtstedener Busch befin­det sich lan­des­weit eines der größ­ten, noch vor­han­de­nen Ringelnattervorkommen. Da diese Tierart am Niederrhein vom Aussterben bedroht ist, unter­nimmt das „Haus der Natur“ als Biologische Station für den Rhein-​Kreis Neuss schon seit Jahren große Anstrengungen, um den Bestand zu erhalten.

Bei dem Rundgang über das Gelände konn­ten die Kinder bei­spiels­weise künst­li­che Komposthaufen bestau­nen, die den Tieren bei der Eiablage und der Überwinterung hel­fen. Auch Biotope wie ein Teich wur­den für die Ringelnattern angelegt.

Bei ihrer Exkursion hat­ten die Scouts das Glück auf ihrer Seite. Unter den aus­ge­leg­ten Schlangenbrettern fan­den sich gleich zwei Ringelnattern. Nach der Einführung hat­ten die Kinder keine Scheu, die ein­zige im Kreisgebiet ein­hei­mi­sche Schlangenart auch ein­mal zu berüh­ren – ein ein­ma­li­ges Erlebnis.

Die „Dormagener Umweltscouts“ sind eine gemein­same Initiative der Stadt mit den Umweltverbänden und wei­te­ren Partnern. Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren sind hier regel­mä­ßig zu Naturerlebniskursen eingeladen.

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