Dormagen: Historische Beleuchtung am Kirchplatz erneuert

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen-​Gohr – Der alt­ehr­wür­dige Kirchplatz vor dem roma­ni­schen Gotteshaus St. Odilia ist ein Schmuckstück und Aushängeschild für Gohr. 

Dazu gehö­ren auch die Schinkelleuchten aus den 70-​er Jahren. Sie sind den his­to­ri­schen Gasleuchten nach­emp­fun­den, wie sie heute bei­spiels­weise noch in Düsseldorf betrie­ben wer­den. Da die Kandelaber inzwi­schen Rost ange­setzt hat­ten, wur­den sie bereits im vori­gen Jahr von den Technischen Betrieben Dormagen mit einem neuen Schutzanstrich ver­se­hen. „Die mas­si­ven Masten aus Druckguss wer­den vor­aus­sicht­lich noch einige Generationen über­dau­ern“, ist Lothar Brenner, zustän­dig für die Straßenbeleuchtung, zuversichtlich.

Foto: Stadt
Foto: Stadt

Die in den 70-​er Jahren mon­tier­ten Leuchten berei­te­ten den Technischen Betrieben jedoch grö­ßere Probleme. Durch eine untere Öffnung im Gehäuse konn­ten Fliegen und andere Insekten ein­drin­gen, die von dem Licht ange­zo­gen wor­den. Dadurch wur­den die Gläser der Leuchten ver­schmutzt und trotz regel­mä­ßi­ger Reinigungen zuletzt immer unansehnlicher.

Das städ­ti­sche Tochterunternehmen ent­schloss sich daher jetzt zu einer Erneuung durch moderne LED-​Leuchten. „Glücklicherweise sind die Leuchtenhersteller mitt­ler­weile in der Lage, die LED-​Technik stim­mig in die his­to­ri­schen Nachbauten ein­zu­fü­gen“, erläu­tert Brenner. Sorgfältig wurde auch die Farbtemperatur aus­ge­wählt. „Mit 2700 Kelvin ent­spricht sie dem warm­wei­ßen Licht einer Glühbirne. Wir wol­len das stim­mungs­volle Ambiente im Umfeld der Odilienkirche erhal­ten“, so Brenner.

In den ver­gan­ge­nen Tagen hat die Elektrokolonne der Technischen Betriebe acht his­to­ri­sche Schinkelleuchten umge­rüs­tet. Die Kosten betru­gen 7.500 Euro. Allerdings spart die Stadt künf­tig auch Geld, denn die neuen Leuchten brau­chen 65 Prozent weni­ger Strom.

(1 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)