Rommerskirchen: „Hausnummern ret­ten Leben“

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Wenn der Notarzt zu spät kommt, die Feuerwehr erst im Schein der Flammen erkennt, wo sie hin muss und die Polizei nur noch die Spuren des Einbruchs auf­neh­men kann, dann liegt das oft daran, dass ein klei­nes Detail die Suche erschwert: Eine feh­lende Hausnummer.

Hausnummer ret­ten Leben und sor­gen für Sicherheit! Gerade Polizei und Rettungskräfte sind bei dem Auffinden eines Einsatzortes dar­auf ange­wie­sen, sich anhand der Hausnummern zu ori­en­tie­ren um auf schnells­tem Weg Hilfe leis­ten zu kön­nen. Insbesondere in den Nachtstunden kann lebens­wich­tige Zeit ver­ge­hen, wenn Hausnummern feh­len oder schlecht les­bar sind.

Geregelt ist die Pflicht zum Anbringen einer Hausnummer in § 9 der Ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffent­li­chen Sicherheit und Ordnung im Gebiet der Gemeinde Rommerskirchen. Die Hausnummer ist danach vom Eigentümer oder Nutzungsberechtigten in der Regel neben oder über dem Hauseingang anzu­brin­gen und muss von der Straße aus gut ein­seh­bar sein. Liegt der Haupteingang nicht an der Straßenseite, so ist sie an der zur Straße gele­ge­nen Hauswand oder Einfriedung des Grundstücks anzu­brin­gen. Sollte das Wohngebäude durch einen Vorgarten ver­deckt sein, ist die Hausnummer eben­falls an der Einfriedung neben dem Eingangstor bzw. der Eingangstür zu befestigen.

Im Idealfall ist die Hausnummer bei Dunkelheit beleuch­tet. Hilfreich sind auch soge­nannte „nach­leuch­tende“ Hausnummern. Diese benö­ti­gen kei­nen eige­nen Strom und sind nachts trotz­dem gut zu erken­nen. Dies erleich­tert den Rettungskräften gerade in den Herbst- und Wintermonaten die Arbeit sehr.

Das ord­nungs­ge­mäße Anbringung einer Hausnummer sollte daher nicht als läs­tige Pflicht ange­se­hen wer­den. Vielmehr gilt es zu beden­ken, dass im Ernstfall Leben, Hab und Gut von einer gut sicht­ba­ren Hausnummer abhän­gen können.

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