Meerbusch: Daniel Baues, Niklas Weyers und Diana-​Bianca Dragon ver­tre­ten den Rathaus-Nachwuchs

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Daniel Baues, Niklas Weyers und Diana-​Bianca Dragon haben viel vor. Gerade ist das Trio für zwei Jahre zur neuen Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) der Stadtverwaltung Meerbusch gewählt worden.

Dass es eine sol­ches Gremium für die Interessen jun­ger Leute in Verwaltungen über­haupt gibt, legt das Landespersonalvertretungsgesetz fest. Demnach muss jede Kommune, in der min­des­tens fünf Azubis ler­nen, eine Jugend- und Auszubildendenvertretung wäh­len las­sen, die auch mit ein­fa­chem Stimmrecht in den Personalrat ein­zieht. Meerbusch über­schrei­tet die Mindestgrenze deut­lich: 20 junge Beschäftigte, die noch keine 18 Jahre alt sind oder der­zeit als Auszubildende, Beamtenanwärter und Praktikanten in der Verwaltung arbei­ten, waren in die­sem Jahr wahlberechtigt.

Sie gehen mit Elan an die neue Aufgabe (von links): Daniel Baues, Diana-Bianca Dragon und Niklas Weyers. Foto: Stadt Meerbusch/ Gorgs
Sie gehen mit Élan an die neue Aufgabe (von links): Daniel Baues, Diana-​Bianca Dragon und Niklas Weyers. Foto: Stadt Meerbusch/​Gorgs

In ers­ter Linie küm­mern wir uns darum, dass sich die jun­gen Kolleginnen und Kollegen bei uns wohl­füh­len und Freude an der Arbeit haben”, sagt Daniel Baues, der bei den Zentralen Diensten im Rathaus seine Ausbildung zum Fachinformatiker absol­viert hat. Dabei gehe es auch um for­male Kriterien wäh­rend der Ausbildungszeit: Sind die Arbeitsbedingungen und das Verhältnis zum Vorgesetzten gut? Wird der Azubi ange­mes­sen gefor­dert und geför­dert? Sieht er Übernahmechancen nach bestan­de­ner Prüfung? Stimmt es in einem der klas­si­schen Bereiche nicht, ist die JAV ers­ter Ansprechpartner für den Nachwuchs. „Wenn irgend­wel­che dienst­li­chen oder mensch­li­chen Probleme auf­tau­chen soll­ten, ste­hen wir mit Rat und Tat zur Seite oder ver­mit­teln ein klä­ren­des Gespräch”, ver­spricht Diana-​Bianca Dragon.

Fördern will das neue Führungstrio aber vor allem auch die Kontakte der Auszubildenden unter­ein­an­der. „Die Leute sol­len sich als Gemeinschaft wohl­füh­len und aus­tau­schen”, sagt Niklas Weyers. „Viele haben uns vor der Wahl gesagt, dass sie sich auch außer­halb der Dienstzeit mehr gemein­same Aktivitäten wün­schen.” Mit vier gesel­li­gen Angeboten pro Jahr will die JAV des­halb Gemeinschaftsgefühl und Zusammenhalt der Azubis för­dern. Weitere Ideen sind dazu in Planung.

Bürgermeisterin Angelika Mielke-​Westerlage freut sich über das Engagement des Nachwuchses. „Die Stadtverwaltung Meerbusch ist ein attrak­ti­ver und viel­sei­ti­ger Ausbildungsplatz. Wir freuen uns auf viele inter­es­sante Bewerbungen.” Wissenswertes über die bei der Stadtverwaltung ange­bo­te­nen Berufsfelder kön­nen Interessenten auf der Homepage der Stadt nach­le­sen. Die Bewerbungsfrist für das kom­mende Jahr endet am 31. Juli 2015.

(8 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)