Korschenbroich: Neue inklu­sive Kitagruppe der Lebenshilfe star­tet – jetzt anmelden

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Der Countdown läuft – schon ab 1. August 2015 star­tet die „Lebenshilfe Rhein-​Kreis Neuss“ mit ihrer ers­ten Kindergartengruppe im Stadtgebiet von Korschenbroich. 

Der Bedarf der Familien an Betreuungsplätzen ist groß. Daher bin ich begeis­tert, dass die unter­schied­li­chen bei uns akti­ven Träger Hand in Hand arbei­ten, um die Jungen und Mädchen gut zu ver­sor­gen“, sagt Bürgermeister Heinz Josef Dick.

Die Lebenshilfe zieht mit ihrer ers­ten Gruppe zunächst in die Räume an der Hochstraße, in denen bis­her die Diakonie Kinder betreute. Kaum hat die Diakonie ihren Neubau im Holzkamp fer­tig und nimmt ihre Familien dort­hin mit, rückt die Diakonie an der Hochstraße als Träger nach.“ Die Immobilie selbst gehört der Stadt. Bis Sommer 2016 wird die „Lebenshilfe Rhein-​Kreis Neuss“ hier vor­aus­sicht­lich als Mieter blei­ben. Denn dann ist ein wei­te­res neues Kita-​Gebäude in der Stadt fer­tig. Am Jane-​Addams-​Weg läuft zur­zeit schon der Bau für eine inklu­sive Kindertageseinrichtung, die die Stadt baut und die die Lebenshilfe dann mit ins­ge­samt vier Gruppen betreibt. Jungen und Mädchen, die jetzt an der Hochstraße 48a in die neue inklu­sive Gruppe kom­men, wech­seln dann mit an den Jane-Addams-Weg.

Sandra Lenders von der Lebenshilfe erklärt, wel­ches Angebot die Familien an der Hochstraße erwar­tet: „Die Gruppe bie­tet Platz für 22 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren mit und ohne Beeinträchtigung, die Buchungszeiten betra­gen 25, 35 oder 45 Stunden. Für diese Gruppe sind noch freie Plätze vor­han­den, Interessenten kön­nen sich gern an mich wenden.“

Sandra Lenders ist tele­fo­nisch unter 02181 /​2702-​200 zu errei­chen. Ihre E‑Mail-​Adresse lau­tet lenders@lebenshilfe-rhein-kreis-neuss.de.

Wir bie­ten außer­dem vor Ort in Kleinenbroich eine Sprechstunde in der städ­ti­schen Kita Josef-​Thory-​Straße an. Hier beant­wor­ten wir gerne per­sön­lich alle Fragen“, erläu­tert Lenders. Das päd­ago­gi­sche Konzept der Lebenshilfe beinhal­tet laut des Trägers fol­gende Schwerpunkte:

Die Inklusion von Kindern mit und ohne Beeinträchtigung und ihrer Familien sowie die Integration ver­schie­de­ner Kulturen und Religionen steht im Mittelpunkt der päd­ago­gi­schen Arbeit der Kindertagesstätte. „Unser Grundgedanke von Inklusion ist die Chance zu gemein­sa­men Leben und Lernen in allen gesell­schaft­li­chen Bereichen und in den unter­schied­li­chen Lebenswirklichkeiten. Die Kinder erfah­ren, dass das Anderssein zur Normalität gehört. Inklusion ver­mit­telt die Erfahrung, mit Stärken und Schwächen, mit Herausforderungen und Leistung ange­mes­sen umzu­ge­hen. Das gemein­same Spielen, Lernen und Erleben steht für uns im Vordergrund. Jedes Kind wird dort abge­holt, wo es steht“, erklärt Sandra Lenders.

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